Gaffer bei Autobahnunfällen Handys haben beim Unfall nichts zu suchen

Dienststellenleiter Franz Geigenberger vor der Autobahnpolizeistation Wörth. Foto: gia

Die Polizei hat schwerwiegende Probleme mit Gaffern.

Bei Unfällen auf der Autobahn kann sich das Verhalten der Verkehrsteilnehmer folgenschwer auswirken. Ein Thema in den Medien ist ein Feuerwehrmann, der nach einem Unfall mit drei Toten auf der A 3 im Spessart mit seinem Feuerwehrschlauch auf die vorbeifahrenden Lastwagenfahrer spritzte. Sie filmten den Abtransport der Leichen mit dem Handy. Ein extremer Fall, doch auch im Landkreis gibt es Probleme mit Gaffern, und die Autobahnpolizei versucht ihr Möglichstes, um unvernünftigem Verhalten an Unfallstellen entgegenzuwirken.

Das Gefahrenpotenzial von Autofahrern, die auf der Gegenfahrbahn auf das Blaulicht aufmerksam werden und abrupt ihr Tempo verringern, ist groß, erklärt Martin Ernst von der Freiwilligen Feuerwehr Ergolding. Hier komme es häufig zu heiklen Situationen und Fast-Unfällen. In den letzten Monaten sei es etwas besser geworden, wobei sich dies auf den Bereich der A 92 auf Höhe von Essenbach beziehe. Zumindest sei man hinsichtlich der Rettungsgasse auf einem guten Weg. "In den letzten Monaten gab es deutlich weniger Probleme mit der Rettungsgasse," erzählt der Ergoldinger Feuerwehrmann aus seiner Erfahrung. Dazu habe vermutlich das höhere Strafmaß beim Nicht-Einhalten beigetragen. Es komme jedoch vor, dass Fahrer während der Aufräumarbeiten im Vorbeifahren fotografieren oder filmen.

Lesen Sie dazu auch: Feuerwehr bespritzt Gaffer - Verständnis von anderen Einsatzkräften

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 15. November 2017.

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