Es ist vollbracht. Das bayerische Gymnasium hat wieder die Abmessungen wie vor 2003 und dauert neun Jahre. Die Einführung des Achtjährigen erwies sich als teurer Umweg - übrigens nicht nur in Bayern. Nur Rheinland-Pfalz machte die damals modische Verkürzung der Schulzeit zur besseren wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Jugend nicht mit.

Am Donnerstag zog der bayerische Landtag mit dem Gesetz "zur Einführung des neuen G 9" einmütig einen endgültigen Schlussstrich unter die G 8-Ära. Es war ein politischer, kein inhaltlich begründeter Schlussstrich. Die Länge der Schulzeit hat nach übereinstimmender Ansicht der Fachleute keinen Einfluss auf die Qualität dessen, was am Ende rauskommt. Viel entscheidender sind Lehrpläne und der Mut zur Lücke und zur Konzentration auf das Wesentliche sowie pädagogisch kluge Lernkonzepte und nicht zu vergessen die Qualität und Motivation der Lehrer.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Dezember 2017.