Furth im Wald Zum Injoy-Jubiläum: Kai Schreiner über Fitness, Trends und die Zukunft

15 Jahre gibt es das "Injoy" in Furth im Wald. Mit dem Thema "Fitness" beschäftigt sich der 48-jährige Kai Schreiner jedoch schon sein Leben lang. Foto: Th. Linsmeier

Am Wochenende feiert das Further Fitnessstudio "Injoy" seinen 15. Geburtstag. Ein Gespräch mit Inhaber Kai Schreiner über den Fitnesssport im Wandel der Zeit und die Zukunft der Branche.

Schummriges Licht erhellt den feuchten Keller. In einer Ecke wuchtet etwas, das eher an einen Comic-Superhelden als an einen Mann erinnert, angerostete, selbst zusammengeschweißte Hanteln in die Höhe. Nicht ohne animalischen Brunftschrei nach jedem Sieg über das Gewicht. - Dieses oder ein ähnliches Bild hatte bis vor rund zwei Jahrzehnten so gut wie jeder im Kopf, wenn von Muskeltraining oder Bodybuilding die Rede war. Das ist längst Vergangenheit. Dafür sorgten nicht nur marketingmäßig ausgeklügelte Fitness-Trends, sondern auch Menschen wie der Lixenrieder Franz Hofmann und der Further Kai Schreiner. Während der eine den modernen Fitnesssport im Landkreis publik gemacht hatte, baute der andere diesen gerade unter dem Gesichtspunkt "Gesundheit" weiter aus. An diesem Wochenende kann das "Injoy" am Grabitzer Pointweg 15. Geburtstag feiern. Grund für uns, mit Kai Schreiner über die Veränderungen im Bereich Fitness, insbesondere aber die Zukunft zu sprechen.

Sport wurde in der Grenzstadt natürlich schon immer gemacht, nicht zuletzt dank des Engagements des TV und FC. Spätestens als in den 1980er Jahren Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone die Kino-Leinwände eroberten, begannen viele, überwiegend junge Männer, in den heimischen Kellern mit Hanteln zu "pumpen". Parallel dazu schwappte dank Jane Fonda mit Aerobic der Fitnesstrend über den "großen Teich". Sport war plötzlich Lifestyle. Und darauf reagierten Brigitte und Franz Hofmann 1988 mit ihrem "Gym 80" an der Eschlkamer Straße. "Das war das erste richtige Fitnessstudio im Landkreis, ausstattungsmäßig auf einem hohen Level", erinnert sich Kai Schreiner.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 13. Oktober 2017.

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