Cham Der Weiberfasching im Landkreis Cham

Zwischenstopp auf dem Waldmünchner Marktplatz: Auch für Passanten gab es „Hexenblut“. Foto: bu

Endspurt der Faschingssession 2017/18: In Cham, Furth im Wald, Waldmünchen und Bad Kötzting haben sich die Weiber aufgemacht und für Unruhe gesorgt. Unsere Reporter vor Ort waren dabei, um das närrische Treiben zu verfolgen und zu dokumentieren.

Was haben Matrosinnen und Jägerinnen gemeinsam? - In Furth, dass sie singend durch die Stadt ziehen, den Männern die Krawatten „killen“ und gemeinsam das Rathaus entern. Zumindest am „unsinnigen Donnerstag“. Die narrischen Weiber des TV Furth im Wald und ihr Gschwander Pendant pflegen seit Jahren diese Tradition, so auch heuer. Oberleidtragender war natürlich Bürgermeister Sandro Bauer, dem nicht nur der Binder abgeschnipselt und die Leviten gelesen, sondern auch noch ein „Pesttrunk“ eingeflößt wurde.

Donnerstag, 8.30 Uhr, in Waldmünchen: Im Rathaus wird eifrig gearbeitet, als plötzlich eine Horde wildgewordener Hexen die Stadtverwaltung stürmt. Mit lautem Geschrei fallen die naschen Weiber aus Perlhütte im Büro des Bürgermeisters ein.
Vehement fordern sie den Schlüssel der Stadt, den Markus Ackermann bereitwillig herausgibt. Schließlich bleibt dem Stadtoberhaupt auch nichts anderes übrig. Die Hexen sind eindeutig in der Überzahl. Aus Erfahrung weiß Ackermann, dass Widerstand eh sinnlos wäre. Und dann kommt’s noch dicker für den Bürgermeister: Ehe er sich’s versieht, ist seine Krawatte ab.

In Bad Kötzting kamen die Ludwigsberg-Weiber und stürmten das Rathaus. Mit Bürgermeister Markus Hofmann tranken die närrischen Weiber ein Glaserl Sekt.

Und im Chamer Rathaus blies die Chamer Faschingsgesellschaft am Donnerstagabend zum Sturm aufs Rathaus,...

... während die Weiber in den Straßen der Kreisstadt ihr Unwesen trieben. In den Bars und Kneipen der Altstadt herrschte eine ausgelassene Stimmung. Aber nicht nur gut gelaunte Damen zogen um die Häuser, sondern auch einige männliche Narren feierten verkleidet mit. Der Fantasie der Nachtschwärmer waren bei der Kostümierung keine Grenzen gesetzt.

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