Furth im Wald Skilangläufer kommen voll auf ihre Kosten

Auch die Bergwacht unternimmt im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-?erchov Kontrollfahrten. Foto: reit
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Auch die Bergwacht unternimmt im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-?erchov Kontrollfahrten. (Foto: reit)
Die Skilangläufer finden derzeit ideale Bedingungen im grenzüberschreitenden Skilanglaufgebiet Gibacht-Cerchov vor. Bei einer Schneehöhe bis zu 80 Zentimetern konnten die Loipen bestens gespurt und die Skating-Strecken in Althütte und die Drei-Kilometer-Skating-Loipe am Gibacht bestens präpariert werden. Die Skilangläufer haben an diesem traumhaften Winterparadies natürlich derzeit ihre große Freude und hoffen, dass diese Verhältnisse noch lange anhalten.

Besonders begehrt ist bei den Skilangläufern die 5,5-Kilometer lange Tiefer-Graben-Loipe, die nur ein ebenes Gelände aufweist. Von dort gibt es dann einen Zubringer über den Grenzübergang Lehmgrubenweg auf die tschechische Seite. Auch dort warten gut präparierte Loipen.

Althütten-Rundkurs für Skating und Klassisch
Ebenfalls viele Skilangläufer nutzen den Althütten-Rundkurs, der sowohl für die Skater als auch für die klassischen Skilangläufer eine rund 1,5 Kilometer lange Strecke aufweist. Die geübteren Skilangläufer zieht es aber hinauf zum Gibacht. Dort gibt es für die Skater einen drei Kilometer langen Rundkurs. Voll auf ihre Kosten kommen dort die Skilangläufer zum einen beim Fünf-Kilometer-Rundkurs am Gibacht, zum anderen aber insbesondere auf der 5,5 Kilometer langen Strecke vom Gibacht über den Grenzübergang Brombeer-Riegel zur Sattelhütte/Na Zlomu.

Von dort kann - je nach Kondition - dann der 13,5 Kilometer lange Cerchov-Rundkurs in Angriff genommen werden, der allerdings schon sehr anspruchsvoll ist. Wer diesen meiden möchte, dem bietet sich bei der Sattelhütte die Möglichkeit an, die Abzweigung nach links über den Pavlíkova Vyhlídka ("Herzogauer Blick") in Richtung Bendahütte (Lesní chata Pod vodárnou) und bis zum Malinová Hora zu nehmen. Oder man dreht bei der Sattelhütte wieder um. In Malinová Hora ist am Samstag und Sonntag nun immer die neue Hütte der Städtischen Wälder geöffnet, die von 9 bis 16 Uhr zur Rast einlädt.

Auch auf der tschechischen Seite erschließt sich den Skilangläufern ebenfalls ein weit verzweigtes Loipen-Netz, das von der Wiese in Capartice bis zum Sadek und darüber hinaus reicht. Von Capartice aus kann aber auch der Cerchov-Rundkurs erreicht werden. Den Skilangläufern bieten sich hier umfangreiche Möglichkeiten, sich eine große Tour zusammen zu stellen.

Herzogauer-Loipe ist ebenfalls gespurt
Es wurde inzwischen durch Manfred Lommer die vier Kilometer lange Herzogauer-Loipe gespurt, die bei Insidern als die interessanteste Loipe überhaupt gilt, da es ständig bergauf und bergab geht. Leider liegt dort, so unglaublich das klingen mag, an manchen Stellen noch zu wenig Schnee, aber die Loipe kann nun zumindest befahren werden. Der Pulverschnee hatte sich nur schlecht verdichten lassen. Thomas Roßmann kann dort mit seinem schweren und bereiten Loipen-Spurgerät ohnehin nicht fahren.

Seit diesem Winter ist für die Pflege der Loipen auf deutscher Seite sowie des Abschnittes vom Grenzübergang Brombeerriegel über Sattelhütte/Na Zlomu und Grenzübergang Lehmgrubenweg Thomas Roßmann von der Stadt Furth im Wald verantwortlich. Alle Skilangläufer äußerten sich stets sehr lobend über seine Arbeit. Obwohl Roßmann kein Skilangläufer ist, weiß er genau, wo beispielsweise im Kurvenbereich keine Spuren gesetzt werden dürfen und nur geglättet werden darf. Auf der tschechischen Seite ist das Spuren der Loipen auf mehrere Schultern verteilt.

Einkehrmöglichkeiten bieten sich den Skilangläufern im Berggasthof am Gibacht, im Bergstüberl Althütte, in der neuen Unterkunft am Malinová Hora, im Bistro am Cerchov oder im Gasthaus in Capartice.

Sorgen bereiten in der letzten Zeit den Skilangläufern immer wieder Fußgänger, die in die Spur treten, wie zuletzt am vergangenen Wochenende am Tiefen Graben geschehen. Einige Leute betraten mit ihren Hunden die Loipen. Sie warfen sogar noch Zweige in die Spur, damit diese die Hunde zurückbringen. Die meisten Hölzer blieben aber in der Loipe liegen und die großen Hunde zerstörten die Loipe zudem.

Hinweisschilder für Fußgänger
Verbot- und entsprechende Hinweis-Schilder sind aber angebracht. Einige dieser Fußgänger wurden von einem Skilangläufer angesprochen, doch sie reagierten auf dessen Hinweise, dass die Loipen nicht von Fußgängern betreten werden dürfen, sogar noch recht unwirsch. Bleibt nur zu hoffen, dass Fußgänger wieder mehr Rücksicht auf die Skilangläufer nehmen.
  1. Autor

    Karl Reitmeier
  2. Datum

    19.01.2017 18:04 Uhr
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