Für rund 20 Millionen Euro Hallenbadfrage bleibt weiter offen

Das alte Hallenbad in Landshut könnte bald ausgedient haben, aber endgültig entschieden ist noch nichts. Foto: Archiv

Die Entscheidung darüber, ob das Hallenbad in einigen Jahren einem Neubau Platz machen wird, haben die Mitglieder des Stadtratsplenums am Freitag vertagt.

Nach langer und mitunter hitziger Diskussion beschloss das Gremium mit 29:12 Stimmen stattdessen, detailliertere Planungen sowohl für einen Neubau als auch für eine Generalsanierung anzustellen. Der Wirtschaftsplan Version Neubau wird dem Haushaltsplenum, das am 4. Dezember tagt, zur Beschlussfassung empfohlen. Ob es einen Neubau aber tatsächlich gibt, wird erst in einem Stadtratsplenum im kommenden Jahr entschieden. Ein Neubau würde rund 20 Millionen Euro kosten.

Ebenfalls beraten wurde über die Zukunft des Lehrschwimmbeckens der Grundschule St. Wolfgang. Eine endgültige Entscheidung darüber fällten die Stadträte aber auch nicht. Vielmehr soll geprüft werden, ob das sanierungsbedürftige Bad von den Stadtwerken übernommen und wirtschaftlich betrieben werden kann. Dieser Beschluss wurde mit 32 Stimmen gefällt, dagegen votierten neun Stadträte. Der Antrag, dass das Lehrschwimmbecken auf jeden Fall erhalten werden muss, fiel mit 13:28 Stimmen durch.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am 30. November in der Landshuter Zeitung.

 

 

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