[Frei]stunde! Jungs, habt ihr die Haare schön?

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Isle Wiesmüller ist Friseurmeisterin bei Friseur Weinbacher in Mitterfels. (Quelle: Unbekannt)

Hauptsache kurz und praktisch, denn Jungs interessieren sich sowieso nicht für ihre Haare? Von wegen! Bei vielen dauert der Friseurbesuch mit vollem Programm mittlerweile genauso lange wie bei einer Frau. "Männer legen heutzutage viel mehr Wert auf ihre Haare und werden offener", sagt auch Ilse Wiesmüller, Friseurmeisterin bei Friseur Weinbacher in Mitterfels. Sie verriet Freistunde, was zurzeit in ist und was gar nicht mehr geht.

Der Vokuhila (vorne kurz hinten lang) ist bekanntlich schon lange Vergangenheit. Stattdessen lautet die Devise jetzt oben lang, seitlich kurz, denn der sogenannte Undercut (Unterschnitt) liegt voll im Trend. "Die Stars haben es vorgemacht und jetzt ist es bei unseren Jungs angekommen", sagt Ilse Wiesmüller. Prominente Vorreiter sind Mario Gomez, Robert Pattinson, Skrillez und Jared Leto. Die Haare der unteren Kopfhälfte werden dabei rasiert oder gekürzt und das Deckhaar bleibt lang beziehungsweise länger. Je größer der Unterschied der Haarlängen, desto auffälliger ist die Frisur. Wichtig dabei ist aber: Die Frisur sollte ohne Übergang geschnitten werden. Mit das Beste am Undercut sind die nahezu unbegrenzten Variationsmöglichkeiten beim Stylen. "Man kann die Haare ins Gesicht tragen, nach hinten oder zur Seite kämmen", zählt die 48-Jährige Beispiele auf.

Haare wie frisch vom Strand

"California Beach" und "Surfstyle" sind verschiedene Begriffe für ein- und denselben Trend. Die Spitzen werden dabei gefärbt, allerdings nur wenige Nuancen heller als das Resthaar. "Die Haare sollten aussehen wie von der Sonne geküsst", erklärt die Friseurmeisterin. Farbexperimenten stehen Jungs auch immer aufgeschlossener gegenüber: "Sie lassen ihre Haare gerne färben und tönen, aber man soll es nicht erkennen", sagt Ilse Wiesmüller schmunzelnd. Der Trend geht sehr in Richtung Natur.

Natur pur

Das aktuelle Must Have, das jeder Junge im Bad stehen haben sollte, ist für Ilse Wiesmüller ein Gel mit Matteffekt. "Starr gegelte Igelköpfe, bei denen sich nichts mehr bewegt, sind out". Die Stylings sind jetzt beweglicher und lassen mehr Freiheiten offen. Da kann dann auch mal die Freundin wieder mit den Fingern durch die Haare fahren und der Mann seine Frisur auch ohne Spiegel stylen.

Und was sollte Mann denn nun eigentlich gar nicht mehr auf dem Kopf tragen? "Der Trend, Muster in die Haare zu rasieren, ist stark zurückgegangen und wird nur noch ab und zu verlangt", meint die Expertin. Aber sie ist sich sowieso sicher: Alle Trends waren schon mal da und kommen irgendwann wieder. "Jungs sind zwar etwas eingefahren bei ihren Haaren, aber mit ein bisschen Überredungskunst probieren sie schon gerne mal was Neues aus, das ihnen dann auch wieder gefällt."

Von Julia Gabauer

  1. Autor

    idowa
  2. Datum

    04.09.2012 15:36 Uhr
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