Faschingshochzeit in Sankt Englmar "Koial Kunigunde" und "Spangerl Sepp'n Sepp" heiraten

Ein Traum in Weiß: Grazil begräbt die wuchtige Braut "Koial Kunigunde" ihren Bräutigam "Spangler Sepp'n Sepp" unter ihrem langen Brautkleid. Foto: mh

Sepp'n Sepp beugt sich neckisch über einen braunen Ledersessel und drückt seiner Kunigunde einen Kuss auf die Lippen. Seit einem Jahr sind die beiden Englmarer "verlobt", am Samstag, 20. Januar, geben sie sich nun endlich das Ja-Wort - auf einem Misthaufen, mitten auf dem Kirchplatz in Sankt Englmar.

Nach zehn Jahren findet im Bergdorf wieder eine Faschingshochzeit statt. Das Brautpaar Andreas Holmer jun. und Sarah Heilmann spricht zusammen mit Brautführer Andi Aichinger und den Hochzeitsladern über die Vorbereitungen, eine Ganzkörperrasur und aufgeklebte Bärte. Die beiden sind im echten Leben übrigens kein Paar.

Wie wird man eigentlich Brautpaar bei einer Faschingshochzeit? "Wir haben einfach gefragt", sagt Brautführer Andi Aichinger. Wir, das ist die Freiwillige Feuerwehr Sankt Englmar. "Und ich hab gleich Ja gesagt", antwortet Braut Andreas Holmer. "Ich nicht", entgegnet Sarah Heilmann. Die 28-Jährige war zu diesem Zeitpunkt noch nicht lange bei der Feuerwehr. "Wir haben das dann einfach beschlossen", so Aichinger. "Wie's halt früher war, da hat man sich's a ned aussuchen dürfen", sagt Hochzeitslader Lukas Troiber.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 11. Januar 2018.

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