Die EU wollte die Öko-Branche neu regulieren - jetzt droht das Projekt aber zu platzen.

Das Ziel der Verordnung klingt denkbar simpel: Wo "Bio" draufsteht, muss auch "Bio" drin sein. Doch der Versuch der 28 EU-Mitgliedstaaten, sich auf gemeinsame Standards für den Wachstumsmarkt zu einigen, zieht sich schon drei Jahre hin. Erst vor wenigen Wochen wurde ein Treffen zur Verständigung von Europäischer Kommission, EU-Parlament und Mitgliedstaaten kurzfristig abgesagt. Begründung: keine Chance auf Einigung. Als die Agrarminister der Gemeinschaft am Montag in Luxemburg zusammenkamen, um informell über das Thema zu beraten, platzte dem deutschen Agrarminister Christian Schmidt (CSU) dann auch erkennbar der Kragen: "Wenn wir in den nächsten Wochen nicht zu einem Ergebnis kommen sollten, dann muss ein neuer Anlauf gestartet werden", sagte er. Seine Amtskollegen waren einverstanden. Bis zur Sommerpause soll es noch einen letzten Kompromissversuch geben.

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