Essay Von der EU bis Trump

Narzissten unter sich: Donald Trump (r.) und der ehemalige britische Außenminister Boris Johnson. (Archivfoto) Foto: AP/dpa

In der Politik wird alles dem Machtstreben untergeordnet.

Das Schöne an der Psychologie ist, dass sie viel näher am Leben ist als die Philosophie. Auch näher an der Politik. Die Psychologie spricht vom Menschen, wie er wirklich ist. Die Philosophie allzu gerne vom Menschen, wie er sein sollte.

Als ich vor wenigen Wochen den Kandidaten der EVP für Europa, Manfred Weber (CSU), fragte, warum jetzt plötzlich ein Streit aufkomme zwischen dem Europäischen Parlament und den Regierungschefs der Nationen, meinte er nur lächelnd: "Da geht es jetzt um die pure Macht." Und auf meine Frage an Horst Teltschik, den außenpolitischen Berater des früheren Kanzlers Helmut Kohl (CDU), ob man nicht ausgleichend zwei Kommissionspräsidenten wählen könne, antwortete der, ohne zu zögern: "Das geht nicht, da geht es um die Machtfrage."

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