DVV-Pokal Rote Raben sind heiß auf die "Sensation" gegen Schwerin

Die Roten Raben um Trainer Timo Lippuner sind heiß auf die "Pokalsensation" gegen Schwerin. Foto: Georg Gerleigner

Die Roten Raben Vilsbiburg treffen am Sonntag im Pokal auf Meister Schwerin. Sie sind heiß auf eine Revanche und die "Sensation".

Am Sonntag wartet ein absolutes Highlight auf die Roten Raben Vilsbiburg. Im Viertelfinale des DVV-Pokals treffen die Niederbayern auf den Deutschen Meister SSC Palmberg Schwerin. "Die Vorfreude ist natürlich riesig", sagt Raben-Trainer Timo Lippuner. "Es ist ein Kracher, dazu in eigener Halle. Es geht um alles oder nichts. Die Mädels sind heiß darauf."

Heiß auch auf eine Ravanche. Denn im ersten Ligaspiel dieser Saison unterlagen die Raben Schwerin mit 1:3. Was die Leistung betrifft, war es für Vilsbiburg ein Höhepunkt in der bisherigen Saison. "Auch wenn das Resultat am Ende nicht gestimmt hat, war es ein erfrischender Auftritt", sagt Lippuner. Er war zufrieden mit der schnellen und mutigen Spielweise seiner Mannschaft. "Da waren viele gute Aktionen dabei", blickt er zurück.

Beachtlich war der Aufritt vor allem, weil man aufgrund einer schwierigen Vorbereitung quasi von "null auf hundert" gestartet ist. Seitdem haben die Raben in fünf Spielen drei Siege eingefahren und befinden sich mit Platz sieben aktuell noch unter den Erwartungen. Jedoch waren zwei der drei Niederlagen auch gegen die beiden Top-Teams Schwerin und Dresden. "Wir sind insgesamt im Fahrplan, aber die großen Überraschungen sind bislang ausgeblieben", sagt Lippuner. Bisher sei weder der worst noch der best case eingetreten. In den kommenden Spielen treffen die Raben vor allem auf Teams aus dem Mittelfeld – da wird sich zeigen, ob man dem eigenen Anspruch, sich in Richtung der Top-Teams der Liga zu orientieren, gerecht werden kann.

Fernab von Punkten und der Tabelle ist Lippuner mit der bisherigen Entwicklung seiner Mannschaft durchaus zufrieden. "Grundsätzlich ist die Entwicklung gut", so der Coach, der aber auch betont, mit den Raben "mittel- und langfristige Ziele" zu verfolgen. Er will, dass sein Team vor allem schneller und mutiger spielt. "Da sind wir auf dem richtigen Weg. Wir versuchen mehr, auch wenn noch nicht alles klappt", so Lippuner.

Nun steht erst einmal das Highlight im Pokal an. "Wir glauben an uns", sagt Lippuner. Für ihn wäre ein Weiterkommen im Pokal schon eine "Sensation", aber er traue diese seiner Mannschaft auch zu. "Wir müssen vor allem auf zwei Sachen achten. Zum einen müssen wir Vertrauen in unser Spiel haben und dies konsequent durchziehen. Zudem müssen wir unsere Fehlerquote möglichst niedrig halten", sagt er. "Dann", so Lippuner, "ist auch gegen Schwerin alles möglich."

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