Diagnose "Autismus" "Dann funktioniert man einfach"

Autisten haben häufig eine gestörte soziale Interaktion und benötigen einen festen Tagesablauf. Foto: Patrick Pleul/dpa

Am Sonntag ist "Autistic Pride Day". Die Mutter eines erwachsenen Autisten erzählt.

Der Autistic Pride Day wird jedes Jahr am 18. Juni begangen. Er soll dem Wunsch autistischer Erwachsener nach gesellschaftlicher Akzeptanz ihrer autistischen Eigenheiten Ausdruck verleihen. Anlässlich dieses Tages hat eine Mutter eines erwachsenen Autisten mit uns gesprochen und einen Einblick gegeben.

Anna A. (alle Namen von der Redaktion geändert) wacht auf. Es ist mitten in der Nacht. Sie beschleicht ein seltsames Gefühl. Anna A. steht auf, geht in das Zimmer ihres Sohnes. Franz ist weg. Ihr wird heiß. Sie hatte doch alle Türen und Fenster versperrt. Oder hat sie es vergessen? Sie ruft die Polizei. Mit ihrer Familie macht sie sich sofort auf die Suche nach Franz. Schließlich finden sie ihn morgens in der Nähe eines Supermarktes. Mit zwei Einkaufstüten voller Lebensmittel. Dabei hatte Franz nicht mal Geld dabei. Franz ist Autist. Und Ausflüge liebt er. Sogar mitten in der Nacht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 17. Juni 2017.

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