DEL Tigers nach DEG und vor dem Kellerduell gegen Augsburg

Tom Pokel benannte das Spiel gegen die Augsburger Panther "das wichtigste Spiel der Saison". Foto: imago

Zum dritten Duell der Saison treffen die Straubing Tigers auf die Augsburger Panther. Im heimischen Stadion am Pulverturm steigt das brisante Kellerduell der Deutschen Eishockey Liga. Der Letzte, die Straubing Tigers, gegen den Zwölften aus Augsburg.

Das vergangene Saisonspiel endete für beide Teams erfreulich. Augsburg gewann klar mit 5:1 in Mannheim, die Tigers siegten im ersten von drei Heimspielen mit 2:1 gegen die Düsseldorfer EG. Nach den beiden Niederlagen in den Bayern-Derbys gegen Nürnberg und München war diese Sieg aus Tigers-Sicht extrem wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren.

"Es ist schön, dass wir einen guten Start erwischt haben und früh zwei Powerplay-Tore gemacht. Die Ausnutzung der Powerplay-Situationen hat uns zum Sieg geführt. Ich denke wir haben in der Defence alles sehr gut nach außen gedrängt. Im Großen und Ganzen war das eine gute und disziplinierte Leistung und Antwort auf die Niederlagen", sagte Trainer Tom Pokel. Das einzige Negative aus Sicht der Straubinger war die unnötige Strafe im letzten Drittel. "Wir hätten die drei-gegen-zwei Situation nicht zulassen dürfen", analysierte der Trainer.

Tigers verkraften Rückschläge besser

Nach Gegentoren oder anderweitigen Rückschlägen geben sich die Tigers nicht mehr so schnell geschlagen, wie dies noch zu Beginn der Saison der Fall war. "Wir verkraften einfach die Rückschläge besser", bestätigt auch Pokel. In den letzten zwei Minuten nahm Düsseldorf den Goalie vom Eis und rannte mit sechs Spielern auf das Straubinger Tor zu. Doch Straubing überlebte auch dieses letzte Aufbäumen der Gäste. "Wir haben das am Ende sehr gut verteidigt."

Vor allem das Überzahlspiel der Tigers hat sich in den vergangenen Wochen verbessert. Gegen Düsseldorf erzielten die Tigers beide Tore im Powerplay, zudem auch gegen München ein Tor in Überzahl: "Wir trainieren das Überzahlspiel öfter im Training. Wir haben unsere Powerplay-Einheiten fixiert, damit die Spieler mehr Rhythmus in ihr Spiel bekommen. Wegen den Verletzungen hat sich die Powerplay-Situation immer wieder verändert. Jetzt sind alle fit und wir konnten zwei Überzahl-Boxen fixieren. Wir bringen mehr Verkehr vors Tor", sagte Pokel.

Ausgeglichene Saisonbilanz gegen Augsburg

Am Samstagabend reisen nun die Drittletzten, die Augsburger Panther, an den Straubinger Pulverturm. Straubing und Augsburg - die beiden Teams trennen acht Punkte. In den bisherigen Vergleichen zwischen den beiden gewannen die Panther ihr Heimspiel am dritten Spieltag mit 5:4. In Straubing, am 15. Spieltag siegten die Tigers mit 3:2.

Ein sehr wichtiges Spiel für beide Mannschaften. "Es ist ein Derby und für uns auch ein Playoff-Spiel. Wir müssen dieses Spiel angehen, dass es das wichtigste Spiel der Saison ist. Das wichtigste wird die Disziplin sein. Augsburg hat große Stärken im Powerplay. Sie haben schnelle Angreifer. Es wird ein schnelles Spiel, wir müssen die Scheibe sauber durch die neutrale Zone transportieren und so lange wie möglich in der Augsburger Zone bleiben", sagte der Trainer.

Steven Zalewskis Einsatz, der nach Kieferbruch wieder ins Training zurückkehrte, wird sich kurzfristig entscheiden. Für Kapitän Sandro Schönberger kommt es allerdings noch zu früh. Wann er zurückkommen wird, ist noch nicht klar.

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