Deggendorf Landwirte fürchten Flächenverluste

Trotz Schneefalls waren viele Ortsobleute zur Herbsttagung nach Neßlbach gekommen. Am Tisch (v. l.) Kreisobmann Michael Klampfl, Referent Markus Grundner, Walter Schubach, Forst-Chef am Amt für Landwirtschaft, BBV-Kreisvorstandsmitglied Christian Siedersbeck sowie (v. r.) Dr. Heinrich Niedermaier, Leiter des Amtes für Landwirtschaft, Kreisbäuerin Rosmarie Mattis, Ingrid Ecker (BBV) sowie die Vize-Kreisobmänner Alois Sitzberger und Josef Waas. Foto: Summer

Viele wollen ihre Flächen haben, viele wollen mitbestimmen, wie sie arbeiten, alle wollen möglichst billig wertvolle Lebensmittel und eine schöne Landschaft haben, und sie, die Landwirte, wollen mit ihrer Arbeit ihre Familie ernähren und den Betrieb erhalten und weiterentwickeln.

Die Ortsobleute der Kreisgruppe Deggendorf des Bayerischen Bauernverbandes (BBV) haben sich in Neßlbach zu ihrer Herbsttagung getroffen. Kreisobmann Michael Klampfl freute sich, dass trotz des Schneefalls so viele ins Gasthaus Augenstein nach Neßlbach gekommen waren. Er wolle die Wirtshäuser auf dem Lande unterstützen, deswegen wandern die Veranstaltungen durch den Landkreis. Seit seinem Amtsantritt im Frühjahr hat er auf 45 Veranstaltungen die Interessen der Landwirte vertreten.

Er dankte seinen Stellvertretern Josef Waas und Alois Sitzberger, dass sie Aufgaben im Verband übernehmen und ihn unterstützen. Josef Waas bewirtschaftet in Plattling einen Ackerbaubetrieb, Alois Sitzberger im Vorwald einen Bio-Milchviehbetrieb. Im Landkreis sind derzeit der Hochwasserschutz und der Masterplan zur Renaturierung von Donau- und Isarauen wichtige Themen. Für beide Vorhaben benötigt der Staat die Flächen, die die Landwirte bewirtschaften.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Dezember 2017.

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