CSU Womöglich ein Meisterstück

Kriegsbeil begraben: Horst Seehofer (l.) gratuliert seinem designierten Nachfolger als Ministerpräsident, Markus Söder. Foto: dpa

Horst Seehofer hat alles so erreicht, wie er es schon immer geplant hat. Warum die Aufregung? Wem sonst als Markus Söder würde er denn den Freistaat anvertrauen?

Eine andere Idee wäre ihm gar nicht erst in den Sinn gekommen. Seehofer hat schwere Wochen hinter sich. Und doch ist er derjenige, der - wenn es nach ihm selbst geht - nun seiner mit politischen Meisterstücken gepflasterten Karriere ein weiteres Meisterstück hinzugefügt hat. Ob ihm Wähler und Parteibasis abnehmen, dass dies nun die einzig wahre Lösung sein soll? Er bleibt Parteichef und konzentriert sich zunächst auf Berlin, Markus Söder übernimmt den Hof, also die Staatskanzlei, als Ministerpräsident.

Nun, vieles hätte Seehofer sich und seiner Partei wohl ersparen können. Nach der Bundestagswahl, die für die CSU gewaltig in die Hecken ging, hat er insbesondere der Basis viel zugemutet. Er hat immer wieder verschoben, taktiert, auf die Sondierungsverhandlungen in Berlin und den Parteitag verwiesen. Aber eine Auseinandersetzung mit den Ursachen der für CSU-Verhältnisse schlechten 38,8 Prozent lässt noch immer auf sich warten.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 05. Dezember 2017.

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos