Chamerau Weizen und Roggen aus dem Regental

14-mal wird jedes Korn gemahlen und gesiebt, bis unten Mehl rauskommt. Foto: Gassner

Die Kolbeck-Mühle in Chamerau setzt konsequent auf Nähe: zu Bauern, Bäckern und Wirten. Ein Besuch beim jungen Müllermeister Alfons Kolbeck.

Lustig tanzen die Körner zwischen den Walzen hin und her. "Da drin werden die immer wieder aufgespalten und geschnitten", erklärt der junge Müllermeister Alfons Kolbeck und holt eine Handvoll Weizen aus dem Guckloch, blickt sie an und schmeißt sie zurück. Auf drei Etagen rumpelt und poltert es. Bis feinstes Weizen- oder Roggenmehl unten raus kommt, wird in der Kolbeck-Mühle, jedes einzelne Korn ganze 14-mal aufgespalten und gesiebt.

Durch die vier Etagen des Mühlengebäudes führt ein Dschungel an Rohren, die das Mahlgut hoch und runter pumpen. In den Blechadern fließt zunächst Korn, dann Grieß, Schrot, Dunst und schlussendlich Mehl. Möglichst schonend soll die Schale vom Mehlkörper gelöst werden. "Da muss das Mehl durch", sagt Kolbeck und hebt ein Sieb hoch. 112 Mikrometer stehen die einzelnen Fäden auseinander.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 22. Januar 2018.

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