Cham Rechtsstreit gefährdet Zeitplan des Glasfaserausbaus

Es gilt Tempo 30: Zwischen Wulting und Obertraubenbach zogen die GNB-Trupps in Folge des Streits unverrichteter Dinge ab und ließen die Baugruben offen zurück. Nun sind sie notdürftig geschlossen worden, damit überhaupt ein Winterdienst möglich ist. Foto: Geiling-Plötz

Es geht um den Ausbau des Glasfasernetzes im Landkreis Cham und damit um den digitalen Fortschritt. Nach acht Wochen Bauzeit ist die groß angekündigte Glasfaser-Offensive schon wieder ins Stocken geraten. M-net, vom Landkreis Cham mit dem Ausbau beauftragt, liegt im Rechtsstreit mit dem Unternehmen, das die Bauarbeiten abwickeln sollte.

Der Reihe nach: Im Juni 2016 war der damalige Infrastrukturbundesminister Alexander Dobrindt in den Landkreis Cham geeilt, um höchstselbst die Förderzusage für den Breitbandausbau zu überreichen. Jeder Weiler soll mittels Glasfaser an die schnelle Datenautobahn angeschlossen werden. Das kostet: Bei 58 Millionen Euro liegt das Gesamtinvestitionsvolumen, wobei Bund und Land den Löwenanteil zahlen.

Das Geld ist zwar da, aber es findet sich niemand, der die Kabel vergräbt...

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 09. Februar 2018.

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