Die letzte Nacht des Jahres steht an und die meisten lassen es krachen. Erst knallen die Korken, dann die Raketen. Doch nicht jeder kann so ausgelassen feiern. Einige müssen arbeiten, damit andere ein sicheres Silvester verbringen können, dass sie im Notfall versorgt sind, nach der Party nach Hause kommen oder nicht alleine den Jahreswechsel begehen müssen.

Tage wie diese sind in den Seniorenheimen oft keine leichten. "Silvester ist wie Weihnachten", sagt Marion Beer, Leiterin des Procurand-Pflegestifts Pfarrer Lukas in Cham. Bei manchen Bewohnern kämen Erinnerungen hoch, daran, als sie noch mit der ganzen Familie gefeiert haben. Sie ziehen sich deshalb lieber auf ihre Zimmer zurück, schauen fern oder gehen früh ins Bett - so wie an jedem Tag. Manche würden auch einfach den Radau scheuen. "Wir haben mal versucht, auch hier eine Feier auszurichten. Aber da sind wir dann mit zwei Leuten dagesessen", erinnert sich Beer.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 01. Januar 2018.