Cham Holmeier und Schieder sehen im Koalitionsentwurf viel Positives

Das rot-schwarze Duo rührt vermutlich weitere vier Jahre im selben Berliner Topf: CSU-Abgeordneter Karl Holmeier und seine SPD-Kollegin Marianne Schieder. Foto: Archiv Geiling-Plötz

"Es ist noch nicht vorbei", will sich Karl Holmeier nicht zu früh freuen. Schließlich muss die SPD erst noch ihre Mitglieder befragen, ob die große Koalition aus CDU/CSU und SPD weitergeführt wird. Doch dem Bundestagsabgeordneten der CSU ist deutlich die Erleichterung über die grundsätzliche Einigung der Groß-Koalitionäre anzumerken.

Ebenso wie seiner Bundestagskollegin von der SPD, Marianne Schieder. Die Genossin wird in den nächsten drei Wochen im Wahlkreis auf Werbetour für den Koalitionsvertrag gehen. "Es lohnt sich, für das Ergebnis einzutreten", ist sie überzeugt.

Holmeier hat selbst mitverhandelt. Er saß in den Arbeitsgruppen für Verkehr sowie Wirtschaft und Bürokratieabbau. Teils bis nachts um 2 Uhr tüftelte das gute Dutzend Parteivertreter an den Formulierungen. "Da ging es um jeden Satz, teils um einzelne Wörter", erinnert sich der CSUler. Besonders kontrovers ging es zu, als um Themen wie ein beschleunigtes Verfahren im Straßenbau oder einer Strukturänderung für die zu groß geratene Bundesnetzagentur debattiert wurde. Dennoch, Holmeiers Arbeitsgruppen waren pünktlich am Donnerstagabend mit ihren Positionspapieren fertig. Der Weidinger ist auch hochzufrieden mit dem Erreichten: "Wir haben zwei gute Papiere vorgelegt."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Februar 2018.

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