Cham Gemeinden blühen auf

Fast wie gemalt: Auf dem privaten Wiesenstück in Eschlkam sticht der Blühstreifen hervor. Foto: Sturm

Langsam beginnen die Wiesen zu blühen - und das nicht nur, weil der Sommer kommt. Spätestens seit das Artenschutz-Volksbegehren die Bürger in Scharen in die Rathäuser trieb, ist das Thema auf der Agenda der Gemeinden angekommen. Zwei Orte im Landkreis Cham blühen in dieser Hinsicht schon länger auf. Bemerkenswert ist sowohl in Zandt als auch in Eschlkam, dass jeweils die ganze Gemeinde hinter den Initiativen steht.

Ihre Herangehensweise unterscheidet sich zum Teil. Die Motivation in beiden Kommunen aber ist die gleiche. "Gegen das Artensterben muss man doch was machen."

Hans Laumer, Gemeinderat in Zandt, Jäger und als Wildlebensraumberater des Bezirks Niederbayern zugleich vom Fach, gab 2013 mit dem Jagdverband den Anstoß. "Da haben wir gesehen, was geht, wenn man die Leute direkt anspricht", sagt er im Rückblick auf eine damals initiierte Zwischenfruchtaktion. Auch der Obst- und Gartenbauverein leistete früh Pionierarbeit. 2016 holte Laumer die Gemeinde ins Boot. "Am Anfang hatten wir Probleme, an Flächen zu kommen", erinnert er sich. Doch bei Bürgermeister Ludwig Klement rannte er mit seinem Anliegen offene Türen ein.

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