Bundeskanzlerin Das war dreist, Frau Merkel

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Neujahrsansprache den Zusammenhalt beschworen. Mit ihrer Politik erreicht sie jedoch oft das Gegenteil. Foto: dpa

Die Neujahrsansprache der Bundeskanzlerin war an Dreistigkeit kaum zu überbieten. Angela Merkel hat versucht, sich bürgernah zu geben. Doch wer genau gelauscht hat, der hörte die Worte einer abgehobenen Politikerin, die das Land seit mehr als zwölf Jahren präsidial verwaltet, die die Verbindung zu "den Menschen" jedoch verloren hat.

Es fing schon damit an, dass sie beklagte, viele machten sich "Sorgen um den Zusammenhalt in Deutschland". Zusammenhalt scheint ihr neues Lieblingswort zu sein. Damit will sie wohl die SPD umgarnen. Doch stimmt ihr Befund überhaupt?

Die "lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger" machen sich in ihrer Masse vor allem Sorgen darüber, dass Deutschland es nicht schafft, die Folgen der merkelschen Zuwanderungspolitik zu bewältigen. Sie sehen, dass der Staat nicht einmal in der Lage ist, Terroristen, Gefährder und Straftäter unter den abgelehnten Asylbewerbern loszuwerden. Es gebe Menschen, meint Merkel, "die sich fragen, wie wir Zuwanderung in unser Land ordnen und steuern können". Nein, sie erwarten genau das seit nunmehr zweieinhalb Jahren von Merkel und ihrer Regierung. Doch die sind ihrer Verantwortung schlichtweg nicht gerecht geworden. Ebenso wenig in der Europapolitik. Merkel will Europa mit Frankreich zusammen fit für die Zukunft machen. Visionen hat sie, anders als der Franzose Emmanuel Macron, allerdings nicht.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 03. Januar 2018.

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos