Bogen Marienerscheinung auf dem Bogenberg?

Dieses Bild bot sich Fotograf Stefan Glöckl am späten Samstagabend auf dem Bogenberg, wie er selbst sagt. Foto: Stefan Glöckl

Stefan Glöckl aus Mitterfels ist seit Jahren passionierter Fotograf. Angetan haben es ihm besonders Landschafts-Motive aus der Region Straubing-Bogen und dem Bayerischen Wald. Was er allerdings am vergangenen Samstag vor die Linse bekam, kann er auch Tage danach noch nicht so recht einordnen.

In den Abendstunden machte sich Stefan Glöckl einmal mehr auf den Weg zu einem seiner Lieblings-Motive, dem Bogenberg. Schon oft sind ihm dort in der Vergangenheit zauberhafte Schnappschüsse gelungen. Doch was er an diesem Samstagabend auf dem Bogenberg sieht, hat ihm buchstäblich der Himmel geschickt. "Zuerst dachte ich nichts ungewöhnliches, denn als ich das Foto gemacht habe, war nichts zu sehen. Erst, als ich das fertige Foto am Kamera-Display gesehen habe, dachte ich mir, da ist was komisch", erinnert sich Glöckl. Der Fotograf konnte sich keinen Reim darauf machen. Für ihn allemal eine mystische Erfahrung. Glöckl: "Es sieht aus wie eine nebelhafte Gestalt oder wie Maria." 

Lichtreflexion oder doch mehr?

Diese "nebelhafte Gestalt" ist auf dem Foto direkt neben dem Kirchturm zu sehen. Eine Marienerscheinung kurz vor Ostern am Bogenberg? An ein himmlisches Wunder glaubt der 32-jährige Fotograf aus Mitterfels selbst nicht wirklich, und doch kann er es sich nicht zu 100 Prozent erklären. Glöckl: "Wahrscheinlich ist es nur eine Lichtreflexion, aber wer weiß das schon?" Was der 32-Jährige damit meint? "Es könnte sich um einen Lensflare handeln, also so eine Art Reflexion von der Lampe unten, die dann auf der Kamera sichtbar wurde", so die rein wissenschaftliche Erklärung von Stefan Glöckl. Doch Wissenschaft ist nicht immer alles, wie der passionierte Hobby-Fotograf betont: "Ich finde, wenn man nah genug ranzoomt, erkennt man ein Gesicht und einen klaren Körperumriss. Es sieht aus, als würde die Gestalt eine Kerze in beiden Händen halten." Dass er dabei getrickst hat, bestreitet Stefan Glöckl vehement: "Das Foto ist kein Fake und auch nicht bearbeitet. Ich habe es lediglich zugeschnitten, damit man es besser erkennen kann." Zu sehen ist der größere Ausschnitt in der Bildergalerie dieses Artikels.

Und so verhält es sich wie immer bei derlei Phänomenen: die einen glauben mehr darin zu sehen, die anderen erklären es dagegen rein rational. Dessen ist sich auch Stefan Glöckl bewusst: "Ich für meinen Teil glaube, dass es mehr gibt auf dieser Welt, weil ich mich mit solchen Sachen intensiv beschäftigt habe und feststellte, dass es keine Erfindung Hollywoods ist. Aber viele Menschen suchen halt an so einem Foto immer erst die einfachste Erklärung." 

 
 

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