Blaibach Angeschossene Katze darf Tierklinik verlassen

Katzendame Spakus Foto: Rehberg

„Spakus“ ist jetzt daheim: Die dreijährige Katzendame, die am Wochenende das Opfer von heimtückischen Tierquälern geworden ist, kam am Aschermittwoch aus der Tierklinik. Nach einer Operation, in der ein Teil der Projektile entfernt wurde, muss sich die Samtpfote erst einmal ausruhen. Inzwischen haben laut Wilfried Oexler, Vorsitzender des Tierfreundekreises Bad Kötzting, weitere Tierfreunde die Belohnung auf 1.000 Euro aufgestockt.

„Sechs Kugeln steckten im Körper von Spakus“, sagt Frauchen Uschi Rehberg. Die Hälfte der Kugeln entfernten die Tierärzte aus dem Körper des geschundenen Vierbeiners. Mehr wollten sie nicht herausnehmen, da sonst eine weitere Operation nötig geworden wäre. Die Projektile dienen auch als Beweismittel für die Polizei, die weiter auf der Suche nach möglichen Tätern ist.

 Da ist es „ein Wunder, dass sie noch lebt“. Irgendwie habe sie den Rückweg von ihren Peinigern geschafft - zum Glück, denn so hätte es das Tier wohl nicht überlebt, mutmaßt ihre Besitzerin. 


Lesen Sie auch: Katze mehrfach angeschossen - Belohnung ausgesetzt Ein Unbekannter hat in Blaibach mehrere Male auf eine Katze geschossen. Ob die drei Jahre alte Katze namens "Spakus" das überleben wird, ist bislang unklar.


Die Untersuchungen, Operationen und eine ihr fremde Umgebung haben Spakus arg zugesetzt. Nun muss sich der Vierbeiner erst einmal ausruhen. Dass sich die Katze zwischenzeitlich wieder putzt, wertet Rehberg als gutes Zeichen.

3 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos