Bestmögliche Entwicklung als Ziel

NawaRo bindet Mira Heimrich und befördert Laura Müller


NawaRo-Coach Andreas Urmann und Joanna Groß von Proelss Stahltechnik freuen sich darüber, dass Mira Heimrich (2. von rechts) weiter für NawaRo spielt und Laura Müller (2. v. links) den Sprung aus dem Nachwuchs des FTSV zu NawaRo wagt.

NawaRo-Coach Andreas Urmann und Joanna Groß von Proelss Stahltechnik freuen sich darüber, dass Mira Heimrich (2. von rechts) weiter für NawaRo spielt und Laura Müller (2. v. links) den Sprung aus dem Nachwuchs des FTSV zu NawaRo wagt.

Von Felix Hüsch

Bei Volleyball Bundesligist NawaRo Straubing sind die Personalplanungen einen großen Schritt vorangeschritten. Mit Mira Heimrich konnte eine der Identifikationsfiguren für die Jugend in Straubing für ein weiteres Jahr an ihren Heimatverein gebunden werden.

Nach vier Jahren des Lernens möchte die sympathische Amselfingerin in der neuen Saison eine tragende Rolle spielen. Mit ihr möchte auch FTSV-Talent Laura Müller mit anpacken.

Straubings Trainer Andreas Urmann freut es ganz besonders, dass die 20-jährige Mittelblockerin sich für ein weiteres Jahr bei NawaRo entschieden hat: "Sie ist ein Straubinger Mädel und identifiziert sich voll und ganz mit NawaRo", so Urmann bei einem Termin bei NawaRo Partner Proelss. "In den vergangenen vier Jahren haben wir immer gut miteinander gearbeitet und sie hat sich immer weiterentwickelt." Das ist auch das Ziel für die neue Saison, denn Mira soll von der Rolle der Nachwuchsspielerin zur Leistungsträgerin bei NawaRo wachsen.

Das ist auch ganz im Sinne von Mira Heimrich: "Ich möchte endlich aus der Rolle des Kükens in der Mannschaft heraustreten und mehr Verantwortung auf dem Feld übernehmen", gibt sie ihr Ziel für die Saison vor. Auf dem Weg dorthin hat ihr das Jahr in der 1. Volleyball Bundesliga sehr geholfen. "Das Jahr hat sie weiter reifen lassen", erklärt Urmann. "Sie konnte sich mit den besten deutschen Teams messen und sportlich sowie auch menschlich weiter entwickeln."

Vom Anschreibertisch aufs Spielfeld

Noch am Anfang ihrer Karriere steht der erste Neuzugang im Team von NawaRo Straubing. Mittelblockerin Laura Müller (18 Jahre) wagt den Sprung vom Volleyball Leistungsstützpunkt Straubing zu NawaRo Straubing. "Laura ist seit einigen Jahren in der 2. Mannschaft aktiv", erklärt Urmann, der sie bereits bei Jugendmeisterschaften gecoacht hat. "Zudem habe ich sie öfter in der Halle gesehen, da die zweite Mannschaft immer vor der ersten Mannschaft gespielt hat."

Auf Müller, die im vergangenen Jahr oft als Anschreiberin bei den Spielen von NawaRo tätig war, wartet in der neuen Saison viel Arbeit. "Sie muss den Sprung von der Bayernliga in die 2. Bundesliga so gut wie möglich meistern. Ein höheres Trainingspensum in der Halle und im Kraftraum wird sie fordern, parallel zu ihrer Ausbildung. Sie muss sich in jedem Training beweisen, ehrgeizig und geduldig sein", erklärt Urmann. Jedoch ist auch klar, dass sie Fehler machen darf.

Ihrer Rolle ist sich die 1,81m große Mittelblockerin, die 2012 zum FTSV Straubing gewechselt ist bewusst: "In meiner ersten Saison in der 2. Bundesliga erwarte ich von mir selbst, dass ich mich bestmöglich entwickle und viel von den erfahrenen Teamkolleginnen lernen kann", erklärt Müller. "In diesem Jahr möchte ich mich durch intensives Training deutlich im Block und Angriff verbessern. Außerdem will ich mich beweisen, damit ich so viele Einsätze wie möglich bekomme.

Zufrieden mit ihrem Wechsel nach Straubing

Laura Müller ist der nächste Beweis, dass die Tür für talentierte und motivierte Nachwuchsspielerinnen bei NawaRo immer offen steht. "Der Wechsel damals von Dingolfing nach Straubing war für mich die beste Entscheidung", erklärt die Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement rückblickend. "Am Anfang war ich etwas skeptisch, aber wenn ich jetzt sehe, was ich alles erreicht habe, würde ich es niemals rückgängig machen wollen. Ich habe mich super entwickelt und hatte die Chance zu mehreren Deutschen Meisterschaften zu fahren. Jetzt bekomme ich die Chance mich bei NawaRo zu beweisen", ist Müller bereits jetzt heiß auf die neue Saison.

"Es ist ein tolles Gefühl, nun selbst Teil von NawaRo zu sein und vor diesen tollen Fans spielen zu dürfen. Davon habe ich immer geträumt." Dieser beginnt am ersten Oktoberwochenende. Aller Voraussicht nach gleich mit einem Derby gegen die Roten Raben Vilsiburg II. Einen besseren Start in die Saison kann es nicht geben. "Wir sind schon ganz heiß auf die neue Saison", erklärte Joanna Groß von der Firma Proelss, die im vergangenen Jahr bei fast jedem Spiel mitgefiebert hatte und das auch in der neuen Saison tun wird.