Berufsportrait Berufssteckbrief: Gamedesign

Berufsbezeichung: Gamedesigner/in

Berufstyp: Ausbildungsberuf

Ausbildungsart: unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit)

Lernorte: Bildungseinrichtung und gegebenenfalls Praktikumsbetrieb

Schulabschluss: Rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss, gegebenenfalls auch ein Mindestalter oder eine berufliche Vorbildung gefordert.

Mögliche Einsatzorte: in Büroräumen

Anforderungen:

• Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwickeln neuer Spielideen, beim Entwerfen von Spiellandschaften)

• Zeichnerische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. für das Zeichnen von Storylines, beim Ausführen von Änderungen und Korrekturen)

• Lernbereitschaft (z.B. bei neuen Trends in der Spielegestaltung) • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung)

Schulfächer:

• Informatik (z.B. beim Entwerfen von Computerspielen)

• Mathematik (z.B. beim Berechnen von Dimensionen von Figuren und Gegenständen)

• Deutsch (z.B. um die Handlung von Computerspielen in der Storyline zu beschreiben)

• Englisch (z.B. zum Verstehen der immer internationaler werdenden Computerspiel–Branche)

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Weltenbauer: Was braucht es, um Gamedesigner zu werden? Weltenbauer: Was braucht es, um Gamedesigner zu werden?

Sie macht mehr Umsatz als Hollywood und fasziniert Menschen von 10 bis 99. Selbst Bundeskanzlerin Angela Merkel zollte auf der diesjährigen Gamescom der Computerspielebranche ihren Respekt. Doch was braucht es eigentlich, um ein Gamedesigner zu werden?

Das kann man tatsächlich nicht so leicht sagen“, sagt Benjamin Zuckerer. Er ist Geschäftsführer der Regensburger Firma Cipsoft. Der Begriff Spieleentwickler oder Gamedesigner ist nämlich nicht wirklich definiert. Gamedesigner entwickeln und realisieren Konzepte für Computer-, Video- und Handyspiele. In der Planungs- und Konzeptphase entwerfen sie Ideen für Spiele, die sie dann skizzenhaft umsetzen. Ob Autorennen, Ritterturniere oder Weltraumexpeditionen – in der virtuellen Welt ist alles möglich. Damit ein Spiel Chancen auf dem Markt hat, wird es zielgerecht für bestimmte Käufergruppen entwickelt. „Was einen Gamedesigner ausmacht, unterscheidet sich deshalb von Firma zu Firma“, sagt Benjamin Zuckerer. Vielfältig sind deshalb auch die Wege in den Job. „Wer Gamedesign studiert, zum Beispiel an der Universität Regensburg, erhält oft eine sehr allgemeine Ausbildung, in der viel angerissen wird“, erklärt Benjamin Zuckerer. Unternehmen setzen in der Regel meist auf Spezialisten, die ihren Anforderungen entsprechen.

Interesse und Leidenschaft

Am wichtigsten sind für Benjamin Zuckerer deshalb die Faktoren Interesse und Leidenschaft. „Im Idealfall hat ein künftiger Gamedesigner schon einmal versucht, selbst ein Spiel zu entwickeln“, sagt er. Dabei muss es sich aber um kein riesiges und episches Abenteuer handeln, betont der Geschäftsführer von Cipsoft. Kleinere, aber ausgearbeitete Ideen, würden den Arbeitgebern oft viel mehr zeigen: Unter anderem Lernbereitschaft, Kenntnisse in Informatik und Kreativität.

Wer es zum Spieleentwickler gebracht hat, kann überall auf der Welt arbeiten – und auch fast vor der Haustüre. Etwa 20 Prozent der Angestellten in der deutschen Spielebranche verdienen ihr Geld in Bayern. Sie erwartet ein Arbeitsfeld, das sich ständig verändert und in dem es schnell zu neuen Entwicklungen kommen kann. Die Arbeitszeiten sind von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, entsprechen bei Cipsoft aber zum Beispiel den üblichen Bürozeiten. Eine „Crunch-Time“, also das Anhäufen von Überstunden vor wichtigen Meilensteinen in der Entwicklung, sei aber leider bei einigen Unternehmen Alltag, sagt Benjamin Zuckerer.

Zukünftigen Spieledesignern rät er deshalb, sich auch immer über die Gepflogenheiten beim Arbeitgeber zu informieren.

Weltenbauer: Was braucht es, um Gamedesigner zu werden? Von Beruf Gamedesigner

Informationsmöglichkeiten zum Berufsfeld Gamedesign gibt es mittlerweile einige. Benjamin Zuckerer empfiehlt die Zeitschrift „Making Games“, seiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für jeden, der in die Gamesbranche möchte. Deutschlands größte Messe zum Thema Spieledesign ist die „Quo Vadis“ in Berlin. Eher ans Publikum orientiert sich das Making Games Festival. Des Weiteren sind auch regionale Spielewochen und regelmäßige Veranstaltungen entstanden, die sich mit dem Thema Games und Gamedesign beschäftigen. In Bayern zentrieren diese sich vor allem um die Hauptstadt München und dort um das „Werk 1“ herum. Übrigens: In Regensburg gibt es an der Universität den Studiengang „Medieninformatik mit Schwerpunkt Games und Technologie“. Dort und an der Universität Passau hält das Unternehmen Cipsoft auch regelmäßig Vorträge. Auf jeden Fall lohnt sich ein Blick auf den bayerischen Dachverband „Games Bavaria“ unter www.games-bavaria.com.

Weltenbauer: Was braucht es, um Gamedesigner zu werden? Berufssteckbrief: Gamedesign

Berufsbezeichung: Gamedesigner/in

Berufstyp: Ausbildungsberuf

Ausbildungsart: unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter und Unterrichtsform (Vollzeit/Teilzeit)

Lernorte: Bildungseinrichtung und gegebenenfalls Praktikumsbetrieb

Schulabschluss: Rechtlich keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungsträger legen eigene Zugangskriterien fest. In der Regel wird ein mittlerer Bildungsabschluss, gegebenenfalls auch ein Mindestalter oder eine berufliche Vorbildung gefordert.

Mögliche Einsatzorte: in Büroräumen

Anforderungen:

• Kreativität und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Entwickeln neuer Spielideen, beim Entwerfen von Spiellandschaften)

• Zeichnerische Fähigkeiten und Sorgfalt (z.B. für das Zeichnen von Storylines, beim Ausführen von Änderungen und Korrekturen)

• Lernbereitschaft (z.B. bei neuen Trends in der Spielegestaltung) • Kundenorientierung und Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung)

Schulfächer:

• Informatik (z.B. beim Entwerfen von Computerspielen)

• Mathematik (z.B. beim Berechnen von Dimensionen von Figuren und Gegenständen)

• Deutsch (z.B. um die Handlung von Computerspielen in der Storyline zu beschreiben)

• Englisch (z.B. zum Verstehen der immer internationaler werdenden Computerspiel–Branche)

(Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

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