Berufsportrait „Ich bin viel unterwegs“ – Lukas spricht über den Beruf des Bauzeichners und seine Zukunftspläne

In diesem Sommer schließt Lukas seine Ausbildung als Bauzeichner ab. Was er danach machen möchte und ob er mal sein eigenes Haus mit Maus und Tastatur entwerfen will, erzählt Lukas im Interview. Außerdem räumt er mit dem Vorurteil auf, dass ein Bauzeichner nur vor dem Computer sitzt.

Warum ist der Beruf Bauzeichner kein Bürojob?

Lukas: Klar gibt es Phasen, in denen man vorwiegend am Computer sitzt und nur zeichnet. Aber ich bin viel unterwegs. Ich fahre zu Baustellen, betreue Projekte vor Ort oder führe Gespräche mit Bauherrn. Ich hole auch Angebote von Baufirmen ein und stelle daraus einen Kostenplan für den Bauherrn auf. Jeder Tag ist anders.

Möchtest du mal dein eigenes Haus entwerfen?

Wenn ich mal ein eigenes Haus baue, auf jeden Fall. Da muss ich mir dann aber lange Zeit zum Planen nehmen, dass ich alle meine Ideen unterbringe. Heute würde ich nämlich ein ganz anderes Haus bauen als noch vor einem Jahr.

Was möchtest du nach deiner Ausbildung machen?

Ich möchte auf jeden Fall ein Jahr voll arbeiten und dabei, mehr Verantwortung übernehmen und Erfahrung sammeln. Anschließend möchte ich mich aber weiterbilden. Im Moment habe ich den Plan, auf die BOS zu gehen und danach Architektur an einer Uni oder Hochschule zu studieren.

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading