Bad Kötzting Rauchmelderpflicht ab Jahresende - Bezirkskaminkehrer im Gespräch

Im Schlaf können Menschen Rauch nicht bzw. nur eingeschränkt wahrnehmen. Foto: dpa

Ab Jahresende sind Rauchmelder Pflicht. Ein Gespräch mit dem Bezirkskaminkehrermeister Christian Wiesinger über ihre lebenswichtige Rolle bei Bränden.

Wer nicht aufwacht, hat kaum eine Chance: Nur drei bis vier Atemzüge in einem Raum voller Rauch reichen für eine Rauchvergiftung aus. Zwar können Rauchmelder Brände nicht verhindern, allerdings die Bewohner rechtzeitig alarmieren. "Mittlerweile sind Rauchwarnmelder in fast allen Bundesländern gesetzlich vorgeschrieben", erklärt Christian Wiesinger, Bezirkskaminkehrermeister, im Gespräch mit der "Kötztinger Zeitung". In Bayern läuft zum Jahresende die Frist zur Nachrüstung ab.

Herr Wiesinger, am Freitag ist der Tag der Rauchwarnmelder. Idealer Zeitpunkt, um auf das Thema hinzuweisen. Ab dem 31. Dezember sind Rauchmelder in Bestandsbauten Pflicht. Wie sieht die gesetzliche Regelung konkret aus?

In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, mit einem an der Decke montierten Rauchmelder ausgestattet sein. Ein Gerät pro Haus oder Etage ist definitiv zu wenig. Pro Haus sind drei bis vier Melder ratsam. Außerdem obliegt die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft den unmittelbaren Besitzern, sprich Mietern, es sei denn, dass der Wohnungseigentümer diese Verpflichtung selbst übernimmt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 12. Oktober 2017.

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