Alle notwendigen Dinge sind gepackt. Meinen letzten Abend in Deutschland verbringe ich mit Freunden und der Familie. Ich versuche, früh ins Bett zu gehen, um für den 28-stündigen Flug gewappnet zu sein. In der Nacht ist es jedoch sehr schwer für mich, meine Augen zu schließen, da ich weiß, dass es die letzten Stunden in meinem Zimmer sein werden.

Am nächsten Tag geht es für mich zum Flughafen. Dort treffe ich einen anderen Freiwilligen, der ebenfalls nach Neuseeland fliegt. Der erste Anlegepunkt ist Abu Dhabi. Von dort aus steigen wir um in das nächste Flugzeug nach Brisbane (Australien).

Im zweiten Flugzeug nach Brisbane kann ich ein bisschen schlafen. Nach etlichen Stunden Flug und kleinen Turbulenzen kommen wir verspätet in Brisbane an und verpassen um ein paar Minuten den Anschlussflug nach Christchurch. Dummerweise ist es der letzte Flug an diesem Tag. Die Turbulenzen im Flugzeug haben uns einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht. Plan umgeschmissen: Wir kommen auf Kosten der Fluggesellschaft in einem Hotel unter.

Nach ein bisschen Schlaf geht es dann früh am Morgen wieder zum Flughafen. Diesmal klappt alles reibungslos. In Christchurch empfangen uns zwei Personen der Schule.

Später als erwartet kommen wir an der Schule an, werden freundlich begrüßt und anschließend für die ersten Wochen von Gastfamilien aufgenommen, die mich unterstützen und mir alles zeigen. Ich bin sehr froh darüber, weil man zu Beginn noch niemanden kennt. Die Gastfamilien geben einem ein Gefühl von Schutz und Geborgenheit.