Bedeutung: finanziell oder in anderer Hinsicht arm dran/runtergewirtschaftet/heruntergekommen sein, sozial oder moralisch absteigen.

Herkunft: Für diese Redewendung existieren mehrere Erklärungen. Zunächst einmal war der Hund ein Symbol zum Schutz vor Unglück oder zur Mahnung. Daher wurde der Boden von Holztruhen, in denen vermögende Leute ihre Reichtümer aufbewahrten, mit dem Bild eines Hundes versehen. Dies sollte einerseits Diebe abschrecken und andererseits zur Sparsamkeit anhalten. Konnte man den Hund sehen, bedeutete dies, dass kein Geld mehr da war. Man war also auf den Hund gekommen. Eine weitere Erklärung findet sich in der Verwendung von Hunden als Zugtier für die Karren von Händlern oder armen Bauern. Konnten diese sich keine Pferde, Ochsen oder Esel leisten, um sie vor die Wägen zu spannen, waren sie finanziell am Ende und auch sozial abgestiegen. Als letzte Möglichkeit waren sie also auf den Hund gekommen.