Auf Entdeckungstour rund um Nürnberg Vom Treideln bis zur Tropfsteinhöhle

Die Burg Hohenstein gilt als Geheimtipp. Foto: Axel Scheibe

Fast stoisch setzt er einen Huf vor den anderen. Aus der Ruhe bringt Hias, so der Name des schweren Kaltblüters, so schnell nichts. Ihm ist kaum anzusehen, was er da leistet.

Immerhin bringt es der rund 100 Jahre alte Holzkahn Elfriede, den Hias zieht, mit einigen Dutzend bestens gelaunter Passagiere auf einige Tonnen Gewicht. Zum Treideln braucht es gerade solche Pferde.

Waren es bis in die 1950er-Jahre hinein eher Waren, die von ihnen auf dem Kanal befördert wurden, sind diese kurzen Treidelfahrten heute Gaudi für Gäste. Da fließt manch Bier durch durstige Kehlen, manche Brezel wird verdrückt und zur mitreißenden Musik manch Lied angestimmt. All das stört Hias ebenso wenig, wie seinen "menschlichen Begleiter" Thomas Marx. Knapp zwei Kilometer lang ist die Strecke auf dem alten Ludwig-Donau-Main-Kanal, die eine Reise in die Vergangenheit erlaubt. Gestartet wird am Biergarten "Zum Ludwigskanal", wo die Reise nach rund einer Stunde voller Spaß endet. Wo kann man heute sonst noch auf Treidel-Spuren unterwegs sein? Ein guter Grund für viele, doch einmal im Nürnberger Land vorbei zu schauen. Das heißt dann, die bekannte Bier-, Würstchen- und Lebkuchenstadt in Richtung Osten zu verlassen...

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 28. Mai 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 28. Mai 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

Weitere Artikel

 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading

Videos