Es ist stockfinster in der Kindertagesstätte. Manuel schlägt die Glocke, damit die Erzieherin ihm öffnet. Die Klingel und das Licht funktionieren nicht. Aber überall brennen Kerzen: im Gang, auf der Toilette und in den Räumen. Am Freitag haben die Kinder der Kindertagesstätte Mariä Himmelfahrt in Ascha (Landkreis Straubing-Bogen) einen Vormittag lang erlebt, wie ihr Alltag ganz ohne Strom aussehen könnte.

Die Idee zum "Tag ohne Strom" griff Kita-Leiterin Edeltraud Schlicker auf, als sie mit den Kindern ein Bilderbuch über einen Stromausfall las. Seit November 2014 nimmt ihre Einrichtung am Projekt "Kien" (Kitas und Energiewende) teil. Schon viel haben sie und ihr Team zum Schwerpunktthema Strom gemacht. Aber wie macht man dieses unsichtbare Wunder erfahrbar? Die Kinder durften freiwillig den Stromschlag einer batteriebetriebenen Fliegenklatsche spüren: "Das brennt in der Hand!"

Damit die Zwei- bis Sechsjährigen den allgegenwärtigen Strom erleben, ist an diesem Tag vieles anders. Manches geht langsamer, manches gar nicht. Die "Olchis" auf CD hören, im Kuschelraum die Kunststofffische in der sprudelnden Wassersäule beobachten, Licht einschalten, Heizung - geht nicht!

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf idowa+ und am Samstag, 4. Februar, in allen Lokalausgaben der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung.