Alkoholkonsum Schwierige Ausnüchterung

Jugendliche trinken einer Studie zufolge zunehmend weniger Alkohol, junge Erwachsene dafür mehr. Foto: dpa

Eine Weile sah es so aus, als komme die Jugend zur Besinnung. Als hätten die jungen Leute begriffen, dass es ziemlich "uncool" ist, sich bis zur Bewusstlosigkeit volllaufen zu lassen.

Doch nun, nach mehrjährigem Rückgang, hat die Zahl derer, die sich regelmäßig richtig "die Kante geben", wieder zugenommen. Was läuft bloß schief? Liegt es auch daran, dass Alkohol mitunter verteufelt und deshalb erst interessant wird? Oder wird noch nicht in ausreichendem Maß auf die ernsten gesundheitlichen Gefahren hingewiesen? Immerhin: Insgesamt konsumieren Jugendliche weniger Alkohol, und sie trinken ihr erstes Glas immer später.

Dennoch: Es zeigt sich, wie schwierig das Projekt Ausnüchterung ist. Dabei geht es - so löblich es ist, dass etliche Jugendliche Alkohol ganz meiden - gar nicht um Abstinenz, sondern um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Suchtmittel Nummer eins. Früher hatten viele ihren ersten Rausch bei einer Feier im Beisein der Eltern, die notfalls einschreiten konnten. So haben junge Menschen ihr Limit und das richtige Maß kennengelernt. Heute stacheln sich Halbstarke oft gegenseitig zum Trinken weit über den Durst an...

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