Aiterhofen Vereine: Suche nach Vorsitzenden schwierig

Ehrenamt und Vereine sind nicht nur im Fußball wichtig. Innerhalb der Gemeinden sind sie auch eine Quelle sozialer Integration. Foto: Patrick Seeger

Mehr Bürokratie und weniger Freizeit sind nur zwei von vielen Gründen, warum sich mancher Verein im Landkreis in schwierigem Fahrwasser befindet. Die Kapitäne fehlen.

Daneben hat sich auch die Einstellung vieler Menschen zu Vereinen geändert: Mitglied sein wollen viele, Verantwortung übernehmen aber offenbar immer weniger. Auch die Wertschätzung für das Geleistete nimmt ab. Das zumindest hat Bürgermeister Manfred Krä in Aiterhofen beobachtet. Eindrücke anderer Vorsitzender aus dem Landkreis weisen in die gleiche Richtung.

Manfred Krä fühlt sich von der Auflösung der Katholischen Arbeiterbewegung (KAB) Aiterhofen zum Jahresende 2017 persönlich betroffen: "Es ist mehr als schade, dass es den Verein nicht mehr gibt." Gerade wegen der Kranken- und Altenbesuche, die integraler Bestandteil der Vereinstätigkeit waren, bedauert Krä das Aus nach 57 Jahren. Zwar handelte es sich nicht um die erste Krise der KAB, die er miterlebt hat, doch dieses Mal sollte die Talsohle nicht durchschritten werden können. Trotz direkter persönlicher Ansprache konnten keine Nachfolger für den Vorsitz gefunden werden. Dabei handelt es sich um kein Einzelphänomen: Auch andere (Traditions-)Vereine sorgen sich um eine Verjüngung des Vorstands, wie Edwin Lenz, langjähriger Vorsitzender des Schützenvereins "Odin" in Schwarzach, bestätigt.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 19. Januar 2018.

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