Aiterhofen/München Letzte Sitzung des Bayern-Ei-Ausschusses

Die Aufklärung des Lebensmittelskandals um die niederbayerische Hühnerfabrik Bayern-Ei endet am Donnerstag im Landtag (Symbolbild). Foto: dpa

Im Landtag endet am Donnerstag die Aufklärung des Lebensmittelskandals um die niederbayerische Hühnerfabrik Bayern-Ei. CSU und Opposition konnten sich im Untersuchungsausschuss nicht auf eine gemeinsame Bewertung einigen.

Die CSU präsentiert bei der letzten Sitzung ihren Mehrheitsbericht. Die Ausschussvorsitzende Mechthilde Wittmann (CSU) hat bereits erklärt, dass die Vorwürfe der Opposition gegen die bayerischen Behörden weitgehend entkräftet seien. SPD, Freie Wähler und Grüne hingegen sehen schwere Fehler in der Lebensmittelüberwachung und beim Verbraucherschutz.

Die mittlerweile geschlossene Firma hatte 2014 mit Salmonellen-Erregern verseuchte Eier in mehrere europäische Länder geliefert. Mehrere Hundert Menschen wurden krank, mindestens einer starb. Der Untersuchungsausschuss hatte knapp 80 Zeugen gehört, darunter den früheren Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU).

Die Opposition hält der Staatsregierung unter anderem vor, dass es 2014 keine öffentliche Warnung vor den Eiern aus der mehrfach wegen hygienischer Missstände aufgefallenen Fabrik gab. Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Regensburg.

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