2. Bundesliga SSV Jahn will schwarze Serie gegen Kiel beenden

Im Rückspiel gegen Holstein Kiel will sich der SSV Jahn (hier Verteidiger Sebastian Nachreiner) nicht so leicht ausspielen lassen. Foto: imago

Jahn Regensburg tritt am Samstag bei Holstein Kiel an. In den letzten Aufeinandertreffen gab es gegen den Mitaufsteiger nicht viel zu holen.

Nein, ein Lieblingsgegner ist Holstein Kiel für den SSV Jahn Regensburg nicht. Seit dem April 2014 sind die Oberpfälzer gegen den Mitaufsteiger ohne Punktgewinn. Im Hinspiel, als man mit 1:2 unterlag, zeigte die Jahnelf ihre bislang schwächste Saisonleistung. "Es ist die Motivation jedes Spielers, es besser zu machen als im Hinspiel. Es kann zusätzlich motivieren, diese Serie zu beenden", sagte Jahn-Trainer Achim Beierlorzer am Donnerstag, zwei Tage vor dem Auswärtsspiel bei den Störchen.

Kiel steht derzeit auf einem überragenden dritten Tabellenplatz. Doch das beschäftigt Beierlorzer vor dem Spiel weniger. Schließlich sei die Liga ohnehin sehr ausgeglichen und jede Partie schwierig. "Das schöne ist, wir können jeden schlagen. Aber es kann auch gegen uns jeder gewinnen", sagte Beierlorzer.

Mit Kiel erwartet den Jahn "eine kompakte und geschlossene Mannschaft", so der Jahn-Coach. Kiel lebe vom Teamgeist, agiere aggressiv, suche die Zweikämpfe und spiele in der Offensive mit viel Tiefgang.

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Personell muss Beierlorzer neben Oliver Hein, der nach seiner Verletzung noch nicht wieder einsatzbereit ist, auch auf den gelb-gesperrten Alexander Nandzik verzichten. Ein Fragezeichen steht nach einem Zusammenprall im Training noch hinter Albion Vrenezi.

Dass der Jahn derzeit auf Rang sieben steht, will Beierlorzer nicht überbewerten. "Die Tabellensituation ist, wie sie ist. Die Teams, die oben stehen, haben sich das auch verdient und es ist kein Zufall", sagt er und betont: "Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Wer von etwas anderem träumt, der soll zu Bayern München gehen. Wir bleiben bei unserem Ziel und wissen, wo wir herkommen." Er betonte einmal mehr, dass man fokussiert bleiben müsse, weil man weiterhin Punkte benötige, um in der Liga zu bleiben. Positiv an der aktuellen Situation sei jedoch, dass der Druck, der auf die Mannschaft erzeugt wird, geringer sei und man sich dadurch in Ruhe auf die Spiele vorbereiten könne.

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