2. Bundesliga Alles fix: Al Ghaddioui kommt zum SSV Jahn

Stürmt ab sofort für die Jahnelf: Hamadi Al Ghaddioui (links). Foto: imago

Was sich zuletzt schon angedeutet hat, ist nun fix: Stürmer Hamadi Al Ghaddiou wechselt vom Drittligisten Sportfreunde Lotte zum SSV Jahn Regensburg. Beim Zweitliga-Aufsteiger erhält der 27-Jährige einen Vertrag bis zum Sommer 2020.

Schon beim Trainingsauftakt am Mittwochvormittag wird Al Ghaddioui erstmals mit seiner neuen Mannschaft auf dem Platz stehen. Er ist quasi der Nachfolger des im Sommer zum TSV 1860 München gewechselten Markus Ziereis und besetzt die Position des vierten Stürmers im Kader der Jahnelf.

"Mit Hamadi gewinnen wir einen körperlich robusten, ballsicheren und torgefährlichen Spieler für unsere Offensive hinzu. Es wird jetzt darum gehen, dass sich Hamadi möglichst schnell an die höhere Spielintensität der 2. Bundesliga anpasst, um seine Fähigkeiten auch beim SSV Jahn unter Beweis zu stellen", freut sich Jahn-Geschäftsführer Christian Keller über die Neuverpflichtung.

Al Ghaddioui hatte laut eigener Aussage sehr gute Gespräche mit Keller und Trainer Achim Beierlorzer und will nun "diese Chance unbedingt ergreifen und die Herausforderung annehmen. Der Jahn hat ein großes Ziel, den Klassenerhalt. Ich werde mein Bestes geben, um der Mannschaft dabei zu helfen, dieses Ziel auch zu erreichen."

Zur Person: Hamadi Al Ghaddioui wurde in Bonn geboren. Seine ersten Schritte auf Profiebene machte er bei der zweiten Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen (89 Einsätze, 16 Tore). Nachdem Bayer 04 seine U23 zur Saison 2014/15 zurückzog, schloss sich Al Ghaddioui für zwei Jahre dem Regionalligisten SC Verl (69 Einsätze, 33 Tore, 14 Torvorlagen) an. In der vergangenen Spielzeit lief der Mittelstürmer dann für die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund auf (33 Einsätze, 19 Tore) auf, ehe ihn zur laufenden Saison die Sportfreunde Lotte verpflichteten. Für den Drittligisten brachte es Al Ghaddioui vor der Winterpause auf 23 Pflichtspiele. Er stand bei allen 20 Liga-Partien sowie bei drei Westfalen-Pokal-Spielen in der Startelf, wobei er 10 eigene Treffer und fünf Torvorlagen verbuchte.

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