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Artikel vom 22. February 2013 16:49, 127 mal gelesen

Plattling

Aktionsbündnis für gegliedertes Schulsystem

Resolution mit 10-Punkte-Plan mit Kultusstaatssekretär Bernd Sibler verabschiedet

Autor: hk
Die Grußwortredner zusammen mit Kultusstaatssekretär Sibler (r.) und (v. l. stehend) Dr. Thomas Koch, Albert Vetterl, Walter Bertl, Jürgen Böhm, Ingrid Ritt, Heidi Schreiber. (Foto: H. Keller)

Die Grußwortredner zusammen mit Kultusstaatssekretär Sibler (r.) und (v. l. stehend) Dr. Thomas Koch, Albert Vetterl, Walter Bertl, Jürgen Böhm, Ingrid Ritt, Heidi Schreiber. (Foto: H. Keller)

Am Donnerstagabend wurde im Hotel "Zur Isar" das "Niederbayerische Bündnis für das gegliederte Schulwesen" geschlossen. Bündnispartner sind die Lehrerverbände aller Schulen, Elternvertreter, die Dachverbände der Wirtschaft sowie die Industrie- und Handwerkskammern der Region. Prominentester Vertreter der Landespolitik und Protagonist des alten, bewährten Systems auf der Veranstaltung war Kultusstaatssekretär MdL Bernd Sibler. Als prominentester Oppositionspolitiker im Bayerischen Landtag war der Landes- und Bundesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, gekommen. Verabschiedet wurde als Resolution ein 10-Punkte-Plan. Jeder Befürworter dieser Resolution der zahlreich im Saal anwesenden Lehrer aller Schultypen und der Verbandsvertreter von Industrie, Handel und Wirtschaft konnte das durch seine Unterschrift bekräftigen.

Aus der Plattlinger Lehrerschaft waren Michaela Schabel, Direktorin der Realschule und Oberstudienrat Christian Wagner, Fachmann für Elektrotechnik, gekommen, ebenso Plattlings erster Bürgermeister Erich Schmid und die Frauenunionsvorsitzende Sabine Duschl.

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Aktionsbündnis für gegliedertes Schulsystem

Hier der 10 Punkte-Plan, der als Resolution verabschiedet wurde:

1. Unterschiedliche Bildungswege erhalten und stärken. Sicherung eines differenzierten und begabungsgerechten Schulsystems.

2. Beständigkeit und Stabilität im bayerischen Schulsystem fördern: Voraussetzung für gelingende pädagogische Arbeit und erfolgreiche Abschlüsse unserer Schüler.

3. Beibehaltung der Grundschulempfehlung und Wertschätzung der Professionalität von Lehrkräften sowie der vierjährigen Grundschulzeit.

4. Wahlmöglichkeit und Durchlässigkeit erhalten: Keine Schule für alle, sondern die richtige Schule für jeden und zu jedem Zeitpunkt garantieren.

5. Enge Kooperation zwischen Elternhaus und Schule sichern: Basis für eine verantwortungsbewusste Erziehung und Bildung.

6. Übergang von der Schule in die Berufswelt erfolgreich begleiten: Das sichert Berufszufriedenheit und eröffnet weitere Entwicklungsmöglichkeiten.

7. Allgemeine und berufliche Bildung gleichwertig fördern: Stärkung des Bildungs- und Wirtschaftsstandorts Bayern.

8. Materielle und personelle Ressourcen einsetzen und erhöhen: Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen ständig vorantreiben.

9. Individuelle Förderung und Forderung ermöglichen: Durch Anerkennung und Wertschätzung Freude an der eigenen Leistung lernen.

10. Vorteile der unterschiedlichen pädagogischen Profile der Schularten nutzen: Persönlichen Erfolg unserer Kinder garantieren.

Heidi Schreiber, Bezirksvorsitzende vom "Bayerischen Realschullehrerverband" Organisatorin und Sprecherin des Bündnisses, hatte zu Beginn der Veranstaltung ihre Freude und Überraschung darüber ausgedrückt, dass viele Interessenten zu dieser Veranstaltung gekommen waren. Begrüßen konnte sie neben Staatssekretär MdL Bernd Sibler als weitere Grußwortredner Albert Vetterl, Vizepräsident der Handeskammer .

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Plattling, Bayern, Deutschland

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