Lesenswert (1) Empfehlen Google +

Artikel vom 22. Januar 2013 12:18, 145 mal gelesen

Aiterhofen

Vorfrucht zu wenig berücksichtigt

Akutelle Pflanzenschutzinformationen bei der Straubinger Vortragsreihe

Autor: eam
Reinhard Kindler (rechts) mit den Referenten des dritten Vortragsabend der Straubinger Vortragsreihe: Josef Peschl, Andrea Hoffmann, Rainer Eberl, Markus Göttl und Winfried Bimek (von links). (Foto: eam)

Reinhard Kindler (rechts) mit den Referenten des dritten Vortragsabend der Straubinger Vortragsreihe: Josef Peschl, Andrea Hoffmann, Rainer Eberl, Markus Göttl und Winfried Bimek (von links). (Foto: eam)

Im Gemüsebau haben sich Sortenvielfalt und Qualitätsansprüche in den letzten Jahren erheblich gesteigert. Die Straubinger Vortragsreihe stellte am Montagabend im Gasthaus Karpfinger, an ihrem dritten Abend, aktuelle Anbau- und Pflanzenschutzinformationen von Zwiebel und Frischgemüse in den Mittelpunkt und bot so wichtige Entscheidungshilfen.

Im "Gelben Heft", dass zudem Cross Compliance kompatibel ist, wie Reinhard Kindler, vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) in Landshut, Gartenbauzentrum Bayern Süd-Ost, hinwies, sind alle Versuchsergebnisse und Empfehlungen nachzulesen.

Die Vorfrucht und auch der Standort werde von den Praktikern oftmals zu wenig berücksichtigt, berichtete Winfried Bimek, vom Erzeugerring für Obst und Gemüse Straubing von seinen letztjährigen Praxisbeobachtungen.

Diese Faktoren hätten einen Einfluss auf die Düngung, ebenso sollte eine Bodenuntersuchung Standard sein. Beim Zwiebel hätten aufgrund der Frühjahrstrockenheit Spätaufläufer eine unterschiedliche Abreife bedingt. Bei Frischgemüse sorgten der Befall mit Scerotina, Bakteriosen aber auch Fusarium für Probleme.

Bimek wies nachdrücklich darauf hin, dass unbedingt die Grundsätze der Feldhygiene beachtet werden müssen. Zudem spiele die Bodenpflege, aber auch die Fruchtfolge eine große Rolle, Ernterückstände sollten zügig eingearbeitet werden. Beim Befall von Fusarium spiele insbesondere die Vorfrucht eine große Rolle. Die Lagerfähigkeit werde durch extreme Witterungsumschwünge entscheidend beeinflusst, wies Winfried Bimek abschließend hin.

Mehr dazu in Straubinger Tagblatt und Bogener Zeitung vom 23. Januar 2013.

Kommentare zum Artikel


Artikel kommentieren


Aiterhofen, Bayern, Deutschland

Anzeige
Anzeige

Verbreitungsgebiet Verbreitungsgebiet Cham Deggendorf Regen Dingolfing Straubing-Bogen Regensburg Landshut Erding-Freising-Kelheim
Anzeige
Anzeige