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Artikel vom 20. Januar 2013 19:37, 146 mal gelesen

Landshut

Klassischer Reggae, neu interpretiert

„Martin Zobel und Soulrise“ spielten ein wuchtiges Konzert in der Alten Kaserne

Autor: seg
Wuchtigen Reggae zeigen Martin Zobel und "Soulrise" in der Alten Kaserne. (Fotos: cv)<br/><br/>

Wuchtigen Reggae zeigen Martin Zobel und "Soulrise" in der Alten Kaserne. (Fotos: cv)

"Das war total der schöne Gig", sagt der Musiker Martin Zobel, als er sein Konzert am Samstag in der Alten Kaserne beschreiben soll. Der junge Reggae-Künstler und seine Band "Soulrise" boten den rund 200 Besuchern klassischen Roots-Reggae, der sich von großen Künstlern wie Bob Marley inspirieren ließ und diesen zeitgemäß interpretierte.
"Die Zahl der Besucher war für die Art von Veranstaltung voll in Ordnung" ", sagt der Leiter der Alten Kaserne, Martin Mezger. Auch ihm hat diese "besondere Art" von Reggae gefallen, die man heute nicht mehr oft hört. Sehr dynamisch zeigten sich Zobel und seine Mitstreiter, ließen das Publikum im Bass schwimmen und sorgten mit Orgel und Piano für große Harmonien. "Man hatte das Gefühl, als würden die Songs ganz langsam explodieren", sagt Martin Mezger.

"Martin Zobel und Soulrise" (3 Einträge)

 



Zu ihrem fetten Sound, den sie auf der ausverkauften CD "Land of the Free" verewigt haben, kamen "Martin Zobel und Soulrise" über den Produzenten Fully Fullwood. Der hat schon mit Reggae-Legenden wie Bob Marley und Peter Tosh gearbeitet. "Er war begeistert davon, dass eine deutsche Band diesen klassischen Sound zeitgemäß spielt und lud uns in sein Studio nach LA ein", sagt Martin Zobel.

Viel Freude bereitete dem Publikum auch Jennifer Washington, die Martin Zobel auf einem Konzert kennenlernte. Begleitet von "Soulrise"-Musikern stellte sie ihre eigenen Stücke vor, bevor sie bei Martin Zobels Konzert den Background-Gesang übernahm.
"Eine rundum gelungene Veranstaltung", resummiert Martin Mezger, der sich auch ganz besonders über die Unterstützung von einem guten Dutzend jugendlicher Helfer aus Landshut freute. Die Mitglieder des Baobap-Family-Vereins halfen ehrenamtlich beim Aufbau mit und versorgten die Musiker. Der Verein agiert und hilft Waisenkindern und von Aids betroffenen Familien in Afrika.

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