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Artikel vom 15. Januar 2013 14:33, 204 mal gelesen

Rainertshausen

Ross und Reiter zieht es zum Erhardifest

Autor: Helga Gebendorfer
Mit dem zweitägigen Erhardifest wird jedes Jahr in Rainertshausen ein 1000 Jahre alter Brauch lebendig. Zu Ehren des Heiligen Erhard beging die Pfarrei am Wochenende das Patrozinium der Dorfkirche mit der Segnung der Erhardi-Zeltl und des Erhardiwassers sowie der Pferdesegnung und dem Umritt durch das Dorf.

Als Wanderbischof kam der Hl. Erhard weit in der Welt herum und wirkte im 800. Jahrhundert auch in der Gegend um Rainertshausen. Der über 200 Jahre alten Legende nach soll sich der Heilige hier ein halbes Jahr aufgehalten haben und mit der eigenen Hand das Brünnlein gegraben haben, über dem sich heute die Erhardikapelle erhebt. Das Wasser soll vor allem bei Kopf- und Augenleiden helfen. Außerdem gilt der heilige Erhard als Patron der Bauern und Tiere.

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Das Fest startete am Samstag Nachmittag mit der Erhardi-Andacht in der Kirche, bei der die Erhardibrote, die sogenannten Zeltl, gesegnet wurden. Danach zogen die Gläubigen zur Erhardikapelle zur Segnung des Erhardiwassers. Im Anschluss trafen sich alle Mitwirkenden zur Pferdesegnung beim Feuerwehrhaus. Dort warteten schon die Reiter und Kutscher mit ihren Pferden.

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Rainertshausen, Pfeffenhausen, Bayern, Deutschland

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