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Artikel vom 10. Januar 2013 16:00, 441 mal gelesen

Plattling

Bison trifft auf Photovoltaik-Anlage

Wie Brachflächen zwischen PV-Modulen genutzt werden können am Beispiel Tannet

Autor: chh
Beschützt von den ausgewachsenen Bisons läuft das Jungtier in der Mitte. (Foto: Ch. Häusler)

Beschützt von den ausgewachsenen Bisons läuft das Jungtier in der Mitte. (Foto: Ch. Häusler)

Beim Wort "Solarpark" oder "Photovoltaik-Anlage" denken die meisten Menschen wohl an regenerative Energie und Stromgewinnung. Falls die Begriffe "Flora" und "Fauna" ins Spiel gebracht werden, so denken manche wegen des Naturschutzes schon kritisch über Solarparks. Doch das muss nicht sein, wie es im "Solarpark Tannet" neben der Bundesstraße 8 zwischen Plattling und Moos zu sehen ist.

Munter grasen drei tragende Bison-Kühe und ein Jungtier auf den breiten Grünflächen zwischen den langen PV-Anlagen. So kann die ansonsten brach liegende Fläche auch genutzt werden. Bereits in anderen Standorten werden Tiere gehalten. So dürfen laut der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) beispielsweise Geflügel, Schafe oder sogar Pferde bei den PV-Modulen leben.

Fotos: (3 Einträge)

 


Keine Probleme bezüglich des Artenschutzes


Auch Rinder oder - im Fall Tannet Bisons - erhalten so ein doch ungewöhnliches Zuhause. Vor den PV-Anlagen steht auch eine Futterstelle mit einem kleinen Dach, sollte es den beharrlichen Tieren zu stark regnen oder stürmen. Wegen des Artenschutzes gebe es keine Probleme, so Bison-Besitzer Anton Schweiger und betonte: "Das Deggendorfer Landratsamt war bereits vor Ort und ein zuständiger Arzt äußerte auch keine Bedenken."

Hinter dieser ausgefallenen Idee steckt natürlich ein unternehmerischer Gedanke. Die Bio-Bisons werden demnach auf der Speisekarte im "Hotel zur Isar" angeboten.

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Plattling, Bayern, Deutschland

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