Lesenswert (0) Empfehlen Google +

Artikel vom 04. Januar 2013 16:34, 415 mal gelesen

Landau

Das Zittern hat vorerst ein Ende

Geburtshilfliche Versorgung am Klinikum Landau läuft weiter

Autor: cis
Am Klinikum Landau können weiterhin Kinder zur Welt gebracht werden. Foto: Hofner

Am Klinikum Landau können weiterhin Kinder zur Welt gebracht werden. Foto: Hofner

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle ist es für alle, deren Herz an der Geburtenstation Landau hängt, ob Mitarbeiter, Bürger oder Politik. Nach dem drohenden Aus mangels Hebammen gab es gleich das nächste Zittern, weil zwei Ärzte kündigten. Doch vorübergehend kann das Donau-Isar-Klinikum Entwarnung geben.

"Ungeachtet der Kündigung von Dr. Veit Anders und Dr. Natalya Klassen läuft die gynäkologische und geburtshilfliche Betreuung der Patientinnen in Landau weiter wie gewohnt", stellt Dr. Inge Wolff als Geschäftsführerin des MVZ und Vorstand des Donau-Isar-Klinikums fest. Termine können weiterhin unter Telefon 09951/752228 vereinbart werden.

Zur arbeitsrechtlichen Situation fügt sie an: "Als angestellte Ärzte am MVZ Landau müssen beide ihren Arbeitsvertrag erfüllen und den Betrieb bis zum 31. März aufrechterhalten. Bis dahin suchen wir mit Hochdruck neue Ärzte für das MVZ und Belegärzte am Donau-Isar-Klinikum Landau. Wir bedauern die Kündigungen sehr, aber die Chance für einen Neuanfang werden wir nach Kräften nutzen."

Archiv: Bilder der Menschenkette für Rettung der Geburtenhilfe (32 Einträge)

 

Die gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung läuft weiter wie bisher. (Foto: Hofner)

Die gynäkologische und geburtshilfliche Versorgung läuft weiter wie bisher. (Foto: Hofner)

Dr. Wolff hätte sich gewünscht, dass Dr. Anders seine Beweggründe vor der Kündigung kommuniziert und diskutiert hätte, teilte sie am Freitag in einer Pressemitteilung der Landauer Zeitung mit. Dr. Anders habe sich in der Öffentlichkeit dahingehend geäußert, dass man den Beteiligten Zeit geben solle. Das habe sich leider als Lippenbekenntnis erwiesen.

Von einer fehlenden Perspektive könne keineswegs gesprochen werden, da die Belegabteilung Teil des Fusionsvertrags ist. An den bestehenden Strukturen habe sich seither nichts geändert. Die Belegabteilung werde entsprechend zumindest bis 2018 weitergeführt - solange und soweit sich ein Belegarzt findet, der diese führt und die erforderliche Hebammenversorgung sichergestellt ist. "Und daran arbeiten wir", sagte Vorstand Dr. Wolff. Die Umwandlung in eine Hauptabteilung sei zwar ein vielfacher Wunsch, aber angesichts der Entwicklung des Krankenhauswesens sei dies keine realistische Option, so Dr. Inge Wolff.

Zusammenfassung


Kommentare zum Artikel


Artikel kommentieren


Landau an der Isar, Bayern, Deutschland

Das könnte Sie auch interessieren

61-Jährige wird "Miss 50plus Germany 2015"

61-Jährige wird "Miss 50plus Germany 2015"

Bad Neuenahr/Frankfurt/ (dpa) - Kerstin Marie Huth-Rauscher aus Frankfurt am Main ist neue "Miss 50plus...

mehr dazu
Anzeige
Anzeige

Verbreitungsgebiet Verbreitungsgebiet Cham Deggendorf Regen Dingolfing Straubing-Bogen Regensburg Landshut Erding-Freising-Kelheim
Anzeige
Anzeige