Die Lichterkette um das Landauer Krankenhaus war eine eindrucksvolle Demonstration für den Erhalt der Geburtshilfe. (Foto: Mathias Adam)
Nachdem die Landauer tags zuvor mit einer Lichterkette um das Krankenhaus, an der sich rund 1.400 Menschen beteiligten (
idowa berichtete), ein Zeichen für den Erhalt der Geburtshilfe gesetzt hatten, lag über der Bürgerversammlung, die zu diesem Thema am Montagabend in der Stadthalle stattfand, einige Spannung in der Luft. Erneut sah sich Landrat Heinrich Trapp (SPD) erheblicher Kritik ausgesetzt, der er unter anderem mit dem Hinweis auf Millioneninvestitionen "trotz aller Wirtschaftlichkeitszwänge" entgegentrat, die zeigten, dass man an beiden Standorten festhalte. Das Problem bei der Landauer Geburtshilfe sei erst seit Herbst durch den Personaldruck bei den Hebammen zutage getreten. Das sei jedoch zu bewältigen und kein Grund für eine Schließung. Alles andere seien "unerträgliche Gerüchte".
Geburtshilfestation am Landauer Krankenhaus bleibt
Auch Deggendorfs Landkreischef Christian Bernreiter (CSU) legte ein Bekenntnis zum Standort Landau ab. Bei der Fusion seien klare Abmachungen bis 2018 getroffen worden, an die man sich halte. Auf die Mitteilung des Lichterketten-Initiators Markus Tschöp, dass Hebammen ihre Bereitschaft bekundet haben, in Landau arbeiten zu wollen und damit wieder ein regulärer Dienstplan möglich wäre, und seine Frage, ob damit das Problem vom Tisch sei, gab es kein Dementi.
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