Ein Jahr, das dich verändert
Magdalena Gründl aus Pösing ist wieder in der Welt unterwegs
Mit dem Schiff unterwegs ist Magdalena Gründl aus Pösing.
Roding."Gap year", ein in deutschem Munde noch nicht allzu geläufiger Begriff. Wörtlich übersetzt bedeutet "gap year" "Lückenjahr". Jedoch ist dieses Jahr für Magdalena Gründl alles andere als ein Lückenjahr, denn die Pösingerin erlebt tagtäglich so viel Neues, sie macht unzählige bereichernde Erfahrungen, lernt interessante Menschen kennen, taucht in die verschiedensten Kulturen ein und macht Sachen, die sie normal nie machen würde. "Ich bin mir sicher, dass dieses Jahr meinen weiteren Lebensweg beeinflussen wird." In der Post an die Redaktion derChamer Zeitung/Rodinger Kurierschreibt Magdalena: "Im Moment bin ich gerade mit Annika, einer Freundin, auf der "Pangaea", dem Expeditionsschiff von Mike Horn, mit dem ich letztes Jahr in der Mongolei war. Irgendwo auf offener See zwischen New York und Washington. Wir hören Musik, lesen und warten auf den Sonnenuntergang.
Auch Baumpflanz-Aktionen führte sie während ihrer Reisen durch.
Ich bin nach Amerika gekommen, um an einem "Pangaea Act Project" teilzunehmen. Dies sind Projekte mit einem Umwelt- und Sozialaspekt, welche von Jugendlichen ins Leben gerufen werden. Das "Explore to Restore"-Projekt in Annapolis hatte als Ziel, die lokale Bevölkerung auf die Umweltprobleme in der "Chesepeake Bay" Gegend aufmerksam zu machen.
Nachdem ich am 4. Oktober in New York angekommen war, segelten wir - sechs Jugendliche aus der Schweiz, Australien, Amerika und Deutschland - noch am selben Tag nach Baltimore. Während der nächsten fünf Tage hielten wir im Rahmen des Projekts Präsentationen, zeigten Interessierten das Boot und informierten sie über das "Pangaea Projekt". Zusätzlich führten wir noch verschiedene "Baumpflanzaktionen" durch. Anschließend segelten wir wieder zurück nach New York, wo ich dann einige Tage auf dem Boot verbrachte, um bei Sponsoren-Events mitzuhelfen.
Am Mittwoch geht es nun nach Dar es Salaam, der Hauptstadt von Tansania. Ich werde das Bootsleben definitiv vermissen, vor allem das monotone Schaukeln."
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