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Artikel vom 21. Januar 2013 09:45, 91 mal gelesen

Deggendorf Fire

Selber Wölfe waren zu bissig für Deggendorf

Autor: Oliver Hausladen
Nach zwei Siegen in Folge ist die Erfolgsserie von Deggendorf Fire bereits wieder gerissen: Bei den Selber Wölfen gab es eine deutliche 0:6-Schlappe (Foto: pr).

Nach zwei Siegen in Folge ist die Erfolgsserie von Deggendorf Fire bereits wieder gerissen: Bei den Selber Wölfen gab es eine deutliche 0:6-Schlappe (Foto: pr).

Zum vierten Mal in dieser Oberliga-Saison standen sich die Selber Wölfe und Deggendorf Fire am Freitagabend gegenüber, zum ersten Mal gab es ein deutliches Ergebnis: Mit 6:0 setzten sich die Oberfranken in heimischer Halle durch, nachdem die bisherigen Duelle immer mit nur einem Treffer Unterschied geendet hatten. Nach dieser blutleeren Vorstellung geht es für die Deggendorfer in den restlichen acht Spielen bis zum Ende der Vorrunde wohl nur noch darum, den sechsten Platz zu verteidigen, weiter nach vorne zu kommen, dürfte schwierig werden.

Nur im ersten Drittel hielten die Deggendorfer am Freitagabend vor 1 385 Zuschauern in der Hutschenreuther-Eissporthalle mit, danach setzten die Oberfranken ein deutliches Ausrufezeichen im Hinblick auf die Play-offs, in dem durchaus eine Serie der Wölfe gegen Fire möglich ist. Wäre die Vorrunde bereits zu Ende, würde Selb als Dritter gegen den Sechsten Deggendorf antreten.

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Selber Wölfe waren zu bissig für Deggendorf

Deggendorf hielt nur im ersten Drittel mit

Die Niederbayern starteten nach zuletzt zwei Erfolge in Serie durchaus selbstbewusst und Fire-Torhüter Sandro Agicola hielt seinen Kasten im ersten Abschnitt sauber, in der 24. Minute wurde er aber dann vom kanadischen Kontingentstürmer Jared Mudryk zum ersten Mal überwunden.

Damit war auch der Widerstand der Schützlinge von Trainer Eduard Uvira quasi schon gebrochen, Daniel Heilman (35.) und der Ex-Deggendorfer Herbert Geisberger im Power-Play (40.) sorgten mit ihren Treffern zum 2:0 beziehungsweise 3:0 bereits vor dem Schlussdrittel für klare Verhältnisse.

Auch im letzten Abschnitt wurde die Partie sehr hart geführt, vielleicht schon ein weiterer kleiner Vorgeschmack auf eine mögliche Play-off-Serie der beiden Mannschaften. Hauptschiedsrichter Mario Linnek verteilte an beide Mannschaften satte 22 Strafminuten, dazu kamen insgesamt vier zehnminütige Disziplinarstrafen.

Während es die Deggendorfer allerdings nicht schafften, aus ihren Überzahl-Gelegenheiten etwas Zählbares zu machen, zeigten sich die Wölfe effektiv: Erneut Geisberger nutzte ein Power-Play zum 4:0 in der 42. Minute. Als dann Nico Wolfgramm und Michael Schöppl in der 55. Minute gleichzeitig auf der Strafbank saßen, erhöhte Kyle Piwowarczyk auf 5:0.

Shut-out für Selbs Torhüter Marko Suvelo

Den Schlusspunkt zum 6:0 setzte Jared Mudryk dann 39 Sekunden vor der Schlusssirene. Fire gelang kein Treffer, so dass Selbs Torhüter Marko Suvelo seinen bereits dritten Shut-out in dieser Saison feiern durfte.

In der Tabelle bleiben die Deggendorfer damit mit 47 Punkten auf dem sechsten Platz. Sowohl der Abstand zum Tabellenfünften EHC Klostersee als auch zum Siebten EHC Freiburg ist relativ groß, so dass dieser Rang auch als Schlussplatzierung für Fire nach der Vorrunde realistisch ist. Sollte es dabei bleiben, kommt es in der ersten Runde der Play-offs wahrscheinlich entweder zum Duell mit Selb oder dem derzeit Zweitplatzierten EV Regensburg. Auch eine Serie gegen Peiting ist noch möglich.

Heimspiel gegen Bad Tölz steht an

Das nächste Spiel bestreitet Fire am kommenden Freitag um 20 Uhr im heimischen Eisstadion an der Trat gegen den Tabellenvierten Bad Tölz. Am Sonntag steht dann um 18 Uhr die Partie beim EV Füssen auf dem Spielplan.

Der Altmeister kämpft als Tabellenneunter um die Teilnahme an den Play-offs, die Hauptkonkurrenten sind dabei Aufsteiger Blue Devils Weiden und die Freiburger Wölfe. Leicht wird es demnach für die Uvira-Truppe sicherlich nicht werden, wieder auf die Erfolgsspur zurückzufinden.


Selber Wölfe - Deggendorf Fire 6:0 (0:0, 3:0, 3:0).

Tore: 1:0 (23:29) Mudryk (Piwowarczyk, Geisberger); 2:0 (35:22) Heilman (Hendrikson, Meier); 3:0 (39:03) Geisberger (Piwowarczyk, Schadewaldt) 5-4; 4:0 (41:25) Geisberger (Schadewaldt, Piwowarczyk) 5-4; 5:0 (54:45) Piwowarczyk (Hördler, Mudryk) 5-3; 6:0 (59:21) Mudryk (Piwowarczyk, Schadewaldt).

Strafzeiten: Selb 22 Minuten plus jeweils zehn Minuten Disziplinarstrafe gegen Tim Schneider, David Hördler und Nikolaus Meier; Deggendorf 22 Minuten plus zehn Minuten Disziplinarstrafe gegen Nicolas Sochatsky.

Schiedsrichter: Linnek - Salewksi, Westhaus.
Zuschauer: 1 385.

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