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Artikel vom 20. Januar 2013 11:49, 431 mal gelesen

Volleyball: NawaRo Straubing

NawaRo Straubing baut Heimserie weiter aus

Autor: gk
Der Block von NawaRo Straubing (hier von links nach rechts Kristen Cunningham und Natascha Niemczk) stoppten zahlreiche Angriffe von Offenburg bereits an der Netzkante (Foto: Zimmermann).

Der Block von NawaRo Straubing (hier von links nach rechts Kristen Cunningham und Natascha Niemczk) stoppten zahlreiche Angriffe von Offenburg bereits an der Netzkante (Foto: Zimmermann).

NawaRo Straubing hat seinen Platz im Mittelfeld der 2. Volleyball-Bundesliga gefestigt. Am Samstag gewann das Team von Trainer Andreas Urmann gegen den VC Offenburg klar mit 3:0 (25:18, 25:20 und 25:14). Dazu genügte NawaRo eine durchschnittliche Leistung, denn Offenburg präsentierte sich in der Dreifachhalle am Peterswöhrd schwach.

Vor allem im Aufschlag ließen die Offenburger den nötigen Druck vermissen. "Unsere Aufschläge sind immer vier Meter über der Netzkante geflogen", so VCO-Trainerin Scheuer nach dem Spiel. "Wenn der Libero von NawaRo die Möglichkeit hat, während unseres Aufschlages von der einen Seite des Spielfeldes zu anderen zu laufen, dann brauche ich zur Gefährlichkeit unseres Aufschlages nicht mehr viel zu sagen."

"Wir wussten, dass Offenburgs Service nicht so druckvoll ist", so Straubings Trainer Andreas Urmann. "Nach leichten Anfangsschwierigkeiten hat unsere Annahme sich stabilisiert." Die Folge waren schnelle Angriffe von NawaRo und ein deutlicher Satzgewinn von 25:18.

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NawaRo Straubing baut Heimserie weiter aus

Im zweiten Durchgang spielte NawaRo zunächst weiter druckvoll. Offenburg nahm bereits beim Stand von 4:0 für Straubing die erste Auszeit. In der Folge schaltete Straubing einen Gang zurück und Offenburg kam wieder heran. Doch durch zwei Auszeiten (14:10, 15:13) und zwei Spielerwechsel brachte Urmann seine Damen wieder auf Kurs. Veronika Stolkova kam für Nicoletta Mergenthaler und Magdalena Zerelles für Becca Lamb gegen Satzende. Beide machten ihre Sache gut und auch der zweite Satz ging letztlich klar an NawaRo (25:20).

Im dritten Satz war der Widerstand des VC Offenburg gebrochen. Straubing zog nun konsequent sein Spiel durch. Auch die Gäste-Trainerin war nun mit ihrem Latein am Ende. Mit einer Auszeit versuchte Tanja Scheuer beim Stand von 10:5 für Straubing das Ruder noch einmal herumzureißen. Der Versuch blieb allerdings wirkungslos. NawaRo spielte weiter konzentriert und Trainer Urmann nutzte den Satz, um allen Talenten Einsatzzeiten zu geben. Mira Heimrich, Magda Zerelles und die wiedergenesene Nora Ismaili machten ihre Sache sehr gut und NawaRo gewann den Satz auch in der Höhe verdient mit 25:14.

Mit dem 3:0-Sieg war Urmann zufrieden. "Das war gut für unser Selbstvertrauen." Er sah aber auch noch deutlichen Handlungsbedarf in vielen Mannschaftsteilen. "Die Abstimmung von Zuspiel und Angriff hat nicht optimal funktioniert und auch im Block hatten wir noch Lücken", so Urmann.

"Jetzt gilt es für uns, sich auf das Niederbayern-Derby gegen Vilsbiburg am kommenden Wochenende zu konzentrieren. Die haben gerade einen Lauf und rollen die Tabelle von hinten auf. Dort müssen wir am nächsten Samstag hochkonzentriert zu Werke gehen."

Das Duell gegen Vilsbiburg steht unter ähnlichen Voraussetzungen wie das Spiel gegen Offenburg. Es ist erneut ein Duell gegen den direkten Tabellennachbarn In der Vorrunde setzte es eine 2:3-Niederlage für die Straubings Volleyballerinnen. NawaRo hat also erneut die Möglichkeit, eine Scharte aus der Vorrunde auszuwetzen und weitere wichtige Punkte zu sammeln.

Für NawaRo Straubing spielten: Lucia Kaiser, Patricia Hofmarksrichter, Nora Ismaili, Natascha Niemczyk, Kristen Cunningham, Nicoletta Mergenthaler, Becca Lamb, Inga Vollbrecht, Veronika Stolkova, Mira Heimrich und Magdalena Zerelles.

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