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Artikel vom 23. January 2013 08:57, 155 mal gelesen

Regensburg

Reformgruppen wollen Bischof „Hand reichen“

Autor: uft
Der künftige Bischof Rudolf Voderholzer mit Journalisten und Gläubigen vor dem Dom. (Foto: web)

Der künftige Bischof Rudolf Voderholzer mit Journalisten und Gläubigen vor dem Dom. (Foto: web)

Mit dem Dienstantritt des neuen Bischofs hoffen die Regensburger Gruppierungen "Wir sind Kirche" und die "Laienverantwortung" auf einen Neubeginn. Nach schweren Zerwürfnissen mit dem früheren Bischof Gerhard Ludwig Müller wollen die reformorientierten Organisationen Rudolf Voderholzer die Hand reichen. "Die Katholiken in der Diözese Regensburg freuen sich nach zehn Jahren eines oft unbarmherzig herrschenden Bischofs auf einen Diener ihrer Freude", sagte Fritz Wallner, stellvertretender Vorsitzender der Laienverantwortung Regensburg (LVR), am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Während der Amtszeit Müllers sei die Zahl der Katholiken in der Diözese um 117 000 auf 1,228 Millionen gesunken, führte Wallner an. Im Vergleich mit den anderen deutschen Diözesen liege Regensburg damit im oberen Drittel. Insbesondere die "widerrechtliche Zerschlagung der Katholikenräte" habe das Vertrauen in die bisherige Bistumsspitze zerstört. Als eine erste Maßnahme wünscht sich Wallner vom neuen Bischof, dass die Pfarrgemeinderäte wieder öffentlich tagen können.

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Ein neues Buch stellte LVR-Vorsitzender Professor Johannes Grabmeier vor: In "Kirchlicher Rechtsweg - vatikanische Sackgasse" setzt sich Grabmeier kritisch mit der Neuordnung der Laiengremien in Regensburg auseinander.

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Regensburg, Bayern, Deutschland

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