Kerngesunde Klinik mit Zukunftsperspektive
Eröffnung des Facharztzentrums am 2. Januar 2013 - Neues Gesetz bereitet große Sorgen
Wörth. (jr) Lang war die Winterpause nicht. Schon Mitte Januar haben die Handwerker auf der Baustelle beim Krankenhaus die Arbeit wieder aufgenommen. Knapp ein Jahr wird der Bau des Facharztgebäudes noch in Anspruch nehmen, in dem ab 2. Januar 2013 Patienten Hilfe finden sollen.
Dieses Gesundheitszentrum vereint eine ganze Reihe von Vorteilen. Es erweitert das ärztliche Leistungsspektrum, behebt durch die Einrichtung von Ärztezimmern die räumlichen Engpässe in der Kreisklinik, wertet die Bedeutung der Stadt im Umland erheblich auf und stärkt die Position des kerngesunden Betriebes. Die Zukunftsperspektiven könnten kaum besser sein, wären da nicht neue Auflagen, die den Wettbewerb weiter verschärfen werden. Eine Herausforderung, wie Direktor Karl im Gespräch bekräftigt, die bewältigt werden will.
Leicht macht es der Gesetzgeber den Einrichtungen nicht. Mit jeder weiteren Vorschrift wird es schwieriger, finanziell über die Runden zu kommen und das wirtschaftliche Gerüst zu stabilisieren. Die aktuelle Aufgabe stellt die Absenkung der Grundlohnrate auf 1,48 Prozent. Im Klartext bedeutet diese Regelung, dass der Abstand zwischen den Einnahmen und den Ausgaben immer größer wird.
Die Lohnerhöhungen bei den Tarifabschlüssen (Ärzte bei etwa drei Prozent, Mitte Februar folgen die Verdi-Verhandlungen für das Pflegepersonal) müssen geschultert werden. "Grundsätzlich", so der Standpunkt von Heinrich Karl, "ist es sehr zu begrüßen, dass die beiden Berufsgruppen mehr verdienen; die Kliniken brauchen aber auch eine finanzielle Basis, um überleben zu können. Unter diesen bedenklichen Umständen wird es zunehmend schwieriger, die Lücken im Etat zu schließen." Ausführliche Informationen finden Sie in der Ausgabe der Donau-Post vom Samstag, 28. Januar.
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