09 Handballer haben beste Erinnerung ans Hinspiel in Waldkraiburg
(fe). Mit einem hoch motivierten, auf Revanche brennenden Gastgeber müssen die Handballer des ETSV 09 Landshut rechnen, wenn sie am Samstag um 16 Uhr beim Bezirksligafünften VfL Waldkraiburg aufkreuzen. Beim Hinspiel an der Siemensstraße zeigten die Nullneuner nämlich eine ihrer besten Saisonvorstellungen und ließen den BOL-Absteiger mit 28:20 abblitzen.
Allerdings - mit der damaligen Mannschaft sind die Waldkraiburger inzwischen nicht mehr zu vergleichen. Die Oberbayern haben ihre Verletztenmisere überwunden und ihre Leistungsträger wieder an Bord. Dies machte sich in der Rückrunde sofort bemerkbar: Nach der Auftaktniederlage in Moosburg holte der VfL (5./13 Punkte) zuletzt drei Siege am Stück und hat nun mit einem Heimsieg gegen die Nullneuner die Möglichkeit, sich endgültig von den abstiegsbedrohten Mannschaften abzusetzen. Der ETSV 09 feierte zwar vor Wochenfrist mit 31:18 gegen Landau den ersten Sieg im neuen Jahr, belegt aber mit neun Punkten nach wie vor Abstiegsplatz neun, einen Zähler hinter Dingolfing und zwei hinter Burgkirchen, die derzeit am sicheren Ufer stehen.
"Zumindest ein Zähler wäre wichtig", hofft Abteilungsleiter Uwe Nieberg, dass seine Landshuter Mannschaft durch den jüngsten Kantersieg im Kellerduell neues Selbstvertrauen getankt hat. Die Aufgabe in Waldkraiburg schätzt der Spartenchef als sehr schwer, aber nicht unlösbar ein. "Wir dürfen uns dort nicht den Schneid abkaufen lassen, sondern müssen agieren anstatt zu reagieren und zu unserem Spiel finden. Dann sehe ich eine Chance für uns", glaubt Nieberg. Zuversichtlich stimmt ihn auch die Tatsache, dass die "Eisenbahner" zurzeit keine Ausfälle zu beklagen haben und voraussichtlich in Bestbesetzung auflaufen können.
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