Geruchsbelästigung durch Entenfarm?


Erhebungsbögen werden jetzt an die betroffene Bevölkerung ausgegeben


 

Die Geruchsbelästigung der Entenfarm in Aufhausen soll mit Fragebögen genau ermittelt werden. (Foto: Zinner)

Eichendorf/Aufhausen. (suz) Aufgrund der Beschwerden der Bevölkerung und der Intervention durch Bürgermeister Schadenfroh hat die Firma Wichmann einen Gutachter beauftragt, um zu klären, ob und wann es zu Geruchsbelästigungen wegen der Entenfarm in Aufhausen kommt und ob eventuell eine Optimierung der Lüftungsanlage erforderlich wird, erklärte Bürgermeister Max Schadenfroh in der Gemeinderatssitzung am Montag.


Der Rathauschef berichtete, er habe sich am Samstag in Aufhausen mit dem Entenfarmbetreiber Wichmann und dem Gutachter Helmut Döhler vor Ort getroffen und dabei habe Wichmann versichert, dass ihm sehr daran gelegen sei, den Ummut und die Streitigkeiten aus der Welt zu schaffen. Zudem versprach der Entenfarm-Betreiber, alles dafür zu tun, um eventuelle Geruchsbelästigungen abzustellen. 


Daher kam man überein, dass über die kommenden sechs Monate eine schriftliche Überwachung mittels Fragebögen erfolgen soll, in der die betroffenen Bürger die Geruchsbelästigung ganz detailliert nach Tages- und Jahreszeit und in den verschiedenen Stärken eintragen können. Diese Fragebögen werden dann ausgewertet, so dass der Entenfarmbetreiber der Ursache der Geruchsbelästigung auf den Grund gehen kann, um eventuell seine Lüftungsanlage zu optimieren. 

Gleichzeitig wird eine Wetterstation eingerichtet, damit die Fragebögen mit den Wetteraufzeichnungen (Windrichtung, Luftdruck, Temperatur) verglichen werden können. 


Dies sei laut Gutachter die übliche Vorgehensweise, erklärte das Gemeindeoberhaupt. Bürgermeister Schadenfroh sagte zu, diese Datenerhebung zu unterstützen und ein entsprechendes Fragebogenmuster sei bei der Gemeinde bereits Ende letzter Woche eingegangen. 


Man wird daher in Bälde an die Bürgerinitiative und auch weitere Einwohner herantreten, und fragen, ob diese bereit wären durch ihre Aufzeichnungen diese Aktion zu unterstützen. Die Aufzeichnungsorte sollen möglichst über das gesamte Dorfgebiet gestreut sein. Interessenten können sich auch vorab beim Markt Eichendorf melden.

Ortsinformation:  Deutschland > Eichendorf


Leser-Kommentare (2)

spiegeln nicht die Meinung der Redaktion wider.
Anita | 07.03.2012 23:25 |  0 Bewertungen

Ganz genau

Schluß mit der Massentierhaltung, hin zu artgerechter Haltung! Dann wär das mit dem Geruch kein Thema und Medikamente wären auch so gut wie nicht mehr nötig um die geschundenen Kreaturen bis zur Schlachtung am Leben zu halten!!! Wenn die Verbraucher ihr Einkaufsverhalten ändern würden und Fleisch aus artgerechter, regionaler Haltung kaufen würden, gäbe es viele Probleme nicht.
Die meisten Verbraucher monieren einen hohen Preis für ökologische Produkte...aber seltsamerweise haben sie für Alkohol und Party machen immer genug Geld übrig!!!


weitere Kommentare

....| 07.03.2012 12:13 |  84 Bewertungen
Haltungsfrage

Raus mit dem Federvieh an die frische Luft. Freilandhaltung wär gefragt!

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Kategorie: Landauer Zeitung
Erstellt: 06.03.2012

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